Husqvarna in der Moto3-WM: Auf Anhieb Podestplätze?

Von Mario Furli
Moto3
Peter Öttl und Max Biaggi präsentieren die neue Husqvarna für die Moto3-WM

Peter Öttl und Max Biaggi präsentieren die neue Husqvarna für die Moto3-WM

Peter Öttl und Max Biaggi enthüllten am Dienstag auf der Eicma in Mailand die Husqvarna FR 250 GP, mit der Romano Fenati und Alonso Lopez in der Moto3-WM 2020 angreifen werden.

Husqvarna kehrt 2020 bekanntlich in die Moto3-WM zurück, an der sich die ursprünglich schwedische Marke, die seit 2013 Teil der KTM-Gruppe ist, schon 2014 und 2015 beteiligt hat. SPEEDWEEK.com-Leser durften am Montag schon vorab einen Blick auf die neue Husqvarna FR 250 GP werfen, ehe sie am heutigen Dienstag auf der Motorradmesse Eicma in Mailand offiziell enthüllt wurde. 2020 wird sich noch baugleich zu den KTM-Moto3-Bikes sein.

«Wir freuen uns sehr auf die Rückkehr von Husqvarna in das GP-Fahrerlager», unterstrich Firmenchef Stefan Pierer. «Die Moto3-Klasse bietet sich als perfekte Plattform an, um die Marke Husqvarna zu präsentieren, das haben wir schon 2014 und 2015 gesehen. Husqvarna Motorcycles entwickelt sich zunehmend auch in Richtung performanceorientierter Straßenmotorräder. Wir glauben, dass uns die zusätzliche Sichtbarkeit in der Moto3-WM dabei helfen wird, den stetigen Wachstum der Marke für viele weitere Jahre sicherzustellen.»

Die Fahrer des Max Racing Teams von Max Biaggi und Peter Öttl, Romano Fenati und Alonso Lopez, sollen in der Moto3-Saison 2020 auf der Husqvarna FR 250 GP mit Werksunterstützung auf Anhieb um Spitzenergebnisse kämpfen – wenn es nach dem Wunsch der Verantwortlichen geht.

«Die Rückkehr von Husqvarna in die Moto3-WM ist ein sehr spezieller und einzigartiger Moment. Ich bin persönlich sehr stolz darauf, damit in Verbindung gebracht zu werden», schickte der vierfache 250er-Weltmeister Biaggi voraus. «Jeder im Team freut sich auf 2020. Wir glauben, dass wir mit dem Support von Husqvarna großartige Dinge erreichen können. Unsere beiden Fahrer sind sehr motiviert. Mit Romano Fenati und Alonso Lopez haben wir einen erfahrenen und einen jungen Fahrer, aber beide können starke Ergebnisse einfahren. Wir werden unseren Fahrern alles geben, was möglich ist, damit sie ihr wahres Potential zeigen können.»

«Ich bin sehr stolz, mit Husqvarna Motorcycles in der Moto3-WM zu arbeiten», betonte Öttl. «Nach meiner Rennfahrerkarriere habe ich für Husqvarna in deren Offroad-Rennabteilung gearbeitet. 2020 gemeinsam mit der Marke ein weiteres Kapitel aufzuschlagen, ist für mich sehr speziell. Seit fast 10 Jahren verbindet uns ein enges Verhältnis mit dem Unternehmen, dieses Projekt zeugt vom Vertrauen, ist aber gleichzeitig auch eine große Verantwortung für unser Team.»

«Mit der Verpflichtung von Romano Fenati und Alonso Lopez haben wir zwei vielversprechende Fahrer auf der Husqvarna FR 250 GP», ist sich Öttl sicher. Der 23-jährige Fenati bringt es auf 24 Moto3-Podestplätze, der um fünf Jahre jüngere Lopez stand zuletzt in Buriram erstmal auf dem Treppchen. «Fenati gehört zu den erfolgreichsten Moto3-Fahrern in den vergangenen Jahren, er hat das mit elf GP-Siegen unter Beweis gestellt. Wir sind überzeugt davon, dass es das Potential hat, auf Anhieb um das Podest zu kämpfen. Mit Alonso Lopez setzen wir auf einen jüngeren Fahrer. Er ist erst 17, verfügt aber bereits über zwei Jahre Erfahrung in der Weltmeisterschaft. Zuletzt hat er in der Klasse einige starke Leistungen abgerufen und wir sind zuversichtlich, dass er sich in unserem Team entwickeln und verbessern wird. Ich bin mehr als zufrieden mit unserer Fahrerpaarung – mit einem erfahrenen Fahrer und einem jungen Talent, die in der Moto3-WM beide auf einem hohem Niveau stehen, freuen wir uns auf eine positive Saison 2020.»

Pit Beirer, Motorsport-Direktor für KTM und Husqvarna, sieht die Moto3-WM als erste Stufe für junge Talente in der Motorrad-WM, in der sich ihr Potential entfalten kann. «Mit dem Wissen und der Erfahrung von Max Biaggi und Peter Öttl, die das Team leiten, und den Fahrern Fenati und Lopez, die beide mehr als nur dazu in der Lage sind, um Rennsiege zu kämpfen, freuen wir uns darauf zu sehen, was das Max Racing Team in der Saison 2020 mit der Husqvarna FR 250 GP zeigen kann», blickte Beirer schon voraus.

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