Dirk Geiger (KTM/28.): «Zum Maximum gepusht»

Von Waldemar Da Rin
Dirk Geiger war mit seiner Qualifikation sehr zufrieden

Dirk Geiger war mit seiner Qualifikation sehr zufrieden

Moto3-Neuling Dirk Geiger hat in der Qualifikation seinen Teamkollegen Jason Dupasquier zum ersten Mal am Auftakt-Wochenende in Katar geschlagen. Aufgrund eines Durcheinanders verpasste er wohl eine noch bessere Zeit.

Unterschiedlicher könnte die Gefühlswelt beim Prüstel GP-Team wohl nicht sein. Während Dirk Geiger gut gelaunt vom Motorrad stieg, verschwand sein Teamkollege Jason Dupasquier wortlos aus der Box. Beim ersten entscheidenden Moment der Moto3-Saison schlug Geiger seinen Teamkollegen zum ersten Mal.

In allen vorangegangenen Trainingssessions lag der Mannheimer mit seiner KTM hinter dem Schweizer, aber im ersten Teil der Qualifikation, in dem die Ränge 19 bis 31 ausgefahren werden, legte Geiger mit 2:07,258 min die bessere Runde hin und blieb damit 0,002 sec vor Dupasquier. «Das Gefühl war den gesamten Samstag über gut. Ich habe das Bike zum Maximum gepusht», sagte Geiger.

Dabei hatte er die eine oder andere haarige Situation zu überstehen. In der letzten Kurve wartete er auf eine Gruppe, um vom Windschatten zu profitieren. Das gelang, denn er fand Anschluss und lag in einer aussichtsreichen Position hinter zwei Konkurrenten, dann kam aber Kurve 6. Geiger erklärt: «Da war es eng. Vier Fahrer sind nach innen gestochen und einer von ihnen ist gestürzt. Hätte ich die Bremse nicht aufgemacht, hätte er mich wohl auch mitgenommen.» Der Pilot, der zu Boden ging, war Filip Salac und Geiger musste auf den Grünstreifen ausweichen. «Dadurch war meine Runde kaputt», sagte der 17-Jährige.

Glücklicherweise war ihm schon zuvor eine starke Runde gelungen, obwohl die Strecke schmutziger und der Wind stärker war. «Schon im dritten freien Training waren die Bedingungen nicht perfekt, aber ich konnte eine fast identische Zeit im Vergleich zum Freitag fahren. Das war positiv und dann war ich motiviert für die Qualifikation», schildert Geiger seinen Tag. Am Ende krönte der Rookie seine Leistung mit einem Happy End.

Moto3, Katar, Q2

1. Suzuki, Honda, 2:04,815 min
2. Fernandez, KTM, + 0,008 sec
3. Arenas, KTM, + 0,110
4. Binder, KTM, + 0,211
5. Ogura, Honda, + 0,250
6. Masia, Honda, + 0,271
7. Migno, KTM, + 0,314
8. Öncü, KTM, + 0,361
9. McPhee, Honda, + 0,427
10. Arbolino, Honda, + 0,512
11. Alcoba, Honda, + 0,528
12. Toba, KTM, + 0,606
13. Rodrigo, Honda, + 0,697
14. S. Garcia, Honda, + 0,771
15. Kunii, Honda, + 1,028

Weitere Platzierungen
26. Kofler, KTM
28. Geiger, KTM
29. Dupasquier, KTM

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