Valencia: Starkes Red-Bull-KTM-Werksteam

Von Oliver Feldtweg
Moto3
Luis Salom auf der Red-Bull-KTM

Luis Salom auf der Red-Bull-KTM

Das Red-Bull-KTM-Ajo Team schaffte am ersten Tag des IRTA-Tests mit Salom, Khairuddin und Sissis die Ränge 2, 4 und 9.

Luis Salom, zweifacher Sieger 2012 auf einer Kalex-KTM, hat seine erstklassige Form über den Winter konserviert. Er büsste nur 0,156 secf auf die Bestzeit von Maverick Viñales (er fährt eine Werks-KTM im LaGlisse-Team) ein.

Nach einem Sturz am späten Vormittag verbesserte sich Luis Salom gegen 12.50 Uhr dramatisch; er war zu diesem Zeitpunkt nur noch 32 Tausendstelsekunden langsamer als Viñales. Nach einer einstündigen Pause schaffte Salom seine beste Zeit mit 1:40,871 min.

«Wir haben schon an den drei Testtagen in Almeria ein gutes Gefühl für das Motorrad entwickelt», schilderte Salom. «Am Dienstag hatte ich zuerst einen kleinen Sturz, aber dann ging es vorwärts. Ich bin zufrieden mit den Resultaten, die wir bisher erreicht haben. Diese Zeit kann sich sehen lassen.»

Zum Vergleich: Beim Grand Prix im November stand Jonas Folger mit 1:41,263 min auf der Pole-Position. Salom fuhr damals mit 1:41,441 min als Dritter los.

Der leichtgewichtige Malaysier Zulfahmi «Fahmi» Khairuddin, beim Sepang-GP im Oktober nur von Cortese geschlagen, zählt zu den Geheimfavoriten für die WM 2013. «Ich bin momentan völlig happy», meinte er zufrieden, ehe er sich mit seinem Teamkollegen Salom zum Abendessen beim Italiener verabredete. «Am Motorrad gibt es nichts auszusetzen. Wir waren den ganzen Tag mit gutem Speed unterwegs und haben sehr viele Runden abgespult. In den Kurven habe ich sehr viel Vertrauen, auch in den Bremszonen. Klar, ich bin eine Sekunde hinten, also muss ich mich noch verbessern. Aber ich bin überzeugt, das wird uns in den nächsten zwei Tagen gelingen.»

Khairuddin hatte den ersten MotoGP-Test in Sepang letzte Woche wegen der Almeria-Tests verpasst. «Aber beim zweiten werde ich an der Strecke sein und zuschauen», versicherte er. «Ich wohne ganz in der Nähe.»

Arthur Sissis, 2012 beim Australien-GP als Dritter erstmals auf dem Podest, hielt sich als Neunter am Dienstag recht wacker. «Ich habe mich am Vormittag bemüht das neue Motorrad besser zu verstehen. Ich habe ja hier im November damit schon den Spanischen Meisterschaftslauf bestritten. Ich muss mich noch besser damit anfreunden. Ich muss noch ein komfortableres Gefühl dafür entwickeln. Es war der erste Tag, trotzdem habe ich am Schliss noch recht flotte Runden hingelegt. Damit war ich zufrieden. Ich bin schon nahe an meinen besten Zeiten vom Vorjahr dran. Ich war immerhin schon zwei Zehntel schneller als im GP-Training.»

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