Iwema: Am Morgen krank, am Abend in den Punkten

Von Matthias Dubach
Moto3
Jasper Iwema (li.) kämpft gegen Jack Miller

Jasper Iwema (li.) kämpft gegen Jack Miller

Der Katar-GP verlief für die RW-Racing-Piloten gegenläufig. Bei Jasper Iwema folgte auf einen unliebsamen Zwischenfall das Highlight, bei Jakub Kornfeil war es umgekehrt.

Auch wenn sich das Emirat Katar rasend schnell an westliche Standards anpasst, scheint das Risiko für unliebsame Magenbeschwerden noch immer etwas grösser zu sein als in Europa. Als die Motocross-WM Anfang März in Losail gastierte, hatten der Deutsche Max Nagl und der Australier Dean Ferris etwas schwer Verdauliches gegessen und sich dementsprechend gefühlt – beim MotoGP-Gastspiel traf es Moto3-Pilot Jasper Iwema (23). «Ich hatte am Tag vor dem Rennen irgendwas Schlechtes gegessen, es war mir am Morgen des Renntags speiübel.»

Der Niederländer aus dem Team RW Racing GP nutzte die Zeit bis zum Flutlichtrennen am Abend aber gut. «Ich ging in die Clinica Mobile, dort gaben sie mir gesalzenes Wasser und Eis, um das Fieber herunterzukühlen.» Einigermassen erholt schnappte sich der Kalex-KTM-Pilot prompt zwei WM-Punkte. Im ganzen letzten Jahr hatte Iwema auf der wenig konkurrenzfähigen FGR-Honda nie im Trockenen gepunktet, einzig beim Regen-GP in Le Mans ging er nicht leer aus. «Ich hatte einen guten Start, aber ich brauchte zwei Runden, um in den Rhythmus zu kommen. Als das Adrenalin seine Wirkung zeigte, kam mir Masbou in den Weg und ich verlor den Anschluss.»

Aber Iwema konnte sich danach in einer Gruppe mit John McPhee, Jack Miller, Romano Fenati and Masbou durchsetzen. «Es war ein harter Kampf und ich bin überglücklich, dass ich vorne bleiben konnte. Es fühlt sich so gut an, wieder um Punkte kämpfen zu können.»

Teamkollege Jakub Kornfeil war sogar auf dem Weg in die Top-Ten. Aber in der zweitletzten Runde liess ihn ein Elektronik-Defekt bis auf Rang 22 zurückfallen. «Ich bin sehr enttäuscht und frustriert. Ich konnte nichts dagegen machen», klagte der Tscheche.

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