Niccolò Antonelli: Sturz – und Schlüsselbein operiert

Von Günther Wiesinger
Moto3
Der talentierte italienische KTM-Moto3-Pilot Niccolò Antonelli erlitt beim Training rechts einen Schlüsselbeinbruch, wurde operiert und will in zwei Wochen in Indy wieder fahren.

Der 18-jährige Niccolò Antonelli gehörte nach etlichen Winterbestzeiten zu den Favoriten der Moto3-Weltmeisterschaft 2014. Aber er hat sich beim Kampf um die italienische Vormachtstellung in der Moto-Klasse zum Bruchpiloten entwickelt. Er hat er in neuen Rennen nur auf 18 Punkte gebracht, elf heimste er für Platz 5 in Assen ein, sieben für Platz 9 beim Saisonstart in Katar.

Antonelli ist nur WM-Siebzehnter und wurde bei Go&Fun-KTM-Gresini sogar von seinem Teamkollegen Enea Bastianini (16) in den Schatten gestellt, von den Sky VR46-Piloten Fenati und Bagnaia ganz zu schweigen.

Jetzt hat sich Antonelli am rechten Schlüsselbein operieren lassen, nachdem er sich bei einem Trainingsunfall am Mittwoch (23. Juli) verletzt hatte. Der Eingriff wurde von Dr. Giuseppe Porcellini in der Klinik in Cattolica durchgeführt. Es wurde eine Titanplatte eingesetzt, um den Bruch zu stabilisieren.

Am kommenden Montag wird Antonelli, dessen Vater in Cattolica ein Restaurant besitzt, mit der Rehabilitation beginnen. Seine Teilnahme am Indianapolis-GP (10. August) scheint nicht gefährdet.

«Am Mittwochabend bin ich beim Training gestürzt und mit der rechten Schulter hart aufgeschlagen», berichtete Antonelli.
Über den Ort des Unfalls wollte er nichts sagen.

Aber wenn unsere Informationen stimmen, passierte er beim Motorradtraining auf der Ranch von Valentino Rossi in Tavullia, denn Antonelli gehört zu den Mitgliedern von Rossis VR45 Academy.

«Das Schlüsselbein war an drei Stellen gebrochen», erzählte KTM-Pilot Niccolò Antonelli. «Ich danke Dr. Porcellini für die grossartige Arbeit, die er geleistet hat. In zwei Tagen kann ich die Schulter wieder bewegen und etwas belasten. Wir haben dann noch einige Tage Zeit bis zum Rennen in Indy. Ich denke, es wird kein grosses Problem sein dort zu fahren. Aber konditionell werde ich vielleicht noch nicht in bester Verfassung sein. Ich werde sich nicht 100-prozentig fit sein. Aber ich werde sicher in Indianapolis sein und dort an den Start gehen.»

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