Aki Ajo (Red Bull-KTM): Winterpause? Ein Fremdwort!

Von Günther Wiesinger
Moto3
Teambesitzer Aki Ajo mit Rookie Karel Hanika

Teambesitzer Aki Ajo mit Rookie Karel Hanika

Der Finne Aki Ajo gilt als Weltmeister-Macher und Talente-Entdecker, er gilt als streng, arbeitseifrig, ehrgeizig und unermüdlich. Der Begriff Winterpause ist für ihn ein Fremdwort.

Der finnische Red Bull-KTM-Teambesitzer Aki Ajo ist ein vielbeschäftigter Mann. Er betrieb in diesem Jahr drei unterschiedliche Moto3-Teams für KTM und Husqvarna mit insgesamt fünf Piloten (Miller, Hanika, Kent, Niklas Ajo und Hafiq Azmi), dazu hat er jetzt für 2015 ein Moto2-Kalex-Team mit Johann Zarco gegründet, das am Mittwoch in Jerez gleich für die Bestzeit sorgte.

Ausserdem managt Ajo die beiden künftigen MotoGP-Fahrer Jack Miller (LCR-Honda) und Maverick Vinales (Suzuki).

Das alleine wäre für manchen Experten ein Fulltime-Job.

Zwar wird Ajo nächstes Jahr in der Moto3-WM nur noch drei Fahrer (Binder, Hanika und Oliveira) einsetzen, dafür kommt aber sein Moto2-Projekt neu dazu, sein Team in der spanischen Meisterschaft CEV sowie die Aufgabe mit den beiden MotoGP-Schützlingen.

Deshalb hat sich Aki Ajo jetzt auch im November nach dem Ende der Rennsaison ein anstrengendes Programm aufgebürdet. «Ich habe  am Montag und Dienstag den MotoGP-Test mit Jack und Maverick in Valencia verfolgt udn Interviews gegeben, dann bin ich weiter nach Jerez, das sind 700 km, wo von Mittwoch bis heute Freitag unsere drei Moto3-Fahrer testen und Johann Zarco», schildert Ajo. «Heute kehre ich nach Valencia zurück, wo am kommenden Wochenende mein CEV-Moto3-Team antritt. Und am Montag und Dienstag unmittelbar nach dem CEV-Event testet in Valencia noch einmal Johann Zarco die Moto2-Kalex. Da werde ich natürlich auch dabei sein.»

Und von 26. bis 28. November wird Ajo-Schützling Jack Miller in Sepang/Malaysia mit der nächstjährigen Open-Honda RC213-RS den Rookies-Test absolvieren. «Da werde ich wohl auch hinfliegen müssen», macht sich der finnische Tausendsassa keine Illusionen.

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