Valentino Rossi (14.): «Zeiten nicht aussagekräftig»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Valentino Rossi in Brünn

Valentino Rossi in Brünn

Valentino Rossi schaffte mit der Movistar-Yamaha im FP2 am Freitag in Brünn nur die 14. Zeit. Aber er hat gute Gründe, deshalb nicht zu verzweifeln.

Das erste freie MotoGP-Training in Brünn fand bei nasser Witterung statt und brachte für Valentino Rossi immerhin einen fünften Rang, Teamkollege Maverick Viñales schaffte die sechstbeste Zeit.

Aber im FP2 am Nachmittag war es auf trockener Fahrbahn mit der Herrlichkeit bei Movistar-Yamaha vorbei: 11. Viñales. 14. Rossi.

Und wieder einmal zwei starke Tech3-Yamaha-Fahrer: 2. Folger. 4. Zarco. Und im nassen FP1 hatte Zarco die Bestzeit erzielt, Folger war auf Platz 10 gelandet.

«Meine Position im FP2 ist sehr schlecht, ich habe nur Platz 14 geschafft, wie schon bei anderen Gelegenheiten in dieser Saison» seufzte Rossi. «Aber es ist nicht so schlecht. Denn besonders im nassen FP1 war ich nicht so übel unterwegs, ich war im Nassen stark und konkurrenzfähig. Im Regen habe ich in diesem Jahr immer zu stark gelitten, aber heute früh hatte ich ein gutes Gefühl. Meine Pace war nicht so schlecht, ich war in den Top-5, das konnte sich sehen lassen.»

«Auch am Nachmittag war meine Pace nicht so weit weg von der Spitze, besonders mit den Medium-Reifen. Dann hatte ich Probleme bei einem Motorrad, ich habe das Bike gewechselt, aber wir haben die Reifen nicht getauscht, denn ich wollte mit den gebrauchten Medium-Reifen weiterfahren. Ich musste Vergleiche zwischen zwei unterschiedlichen Settings anstellen. Die anderen haben in dieser Phase mit den weichen Reifen ihre Zeiten verbessert. Ich blieb, wie gesagt, auf der Medium-Mischung. Deshalb ist mein Ergebnis schlecht, aber meine Zeiten mit den Medium sind recht ansehnlich.»

Rossi weiter: «Jetzt hoffe ich, dass es in der Früh am Samstag trocken ist, denn ich will im FP3 in die Top-Ten vorstossen und mich direkt fürs Q2 qualifizieren. Ich will mir das Q1 sparen. Wenn es im FP3 trocken ist, können wir die Balance des Bikes verbessern, aber wir müssen auch andere Aspekte verbessern. Im Grunde fühle ich mich ganz gut mit dem Motorrad. Und ich bin froh, dass ich hier erstmals zwei gleichwertige neue Chassis habe, wie wir sie in Assen und Sachsen eingesetzt haben. Aber dort hatte ich nur ein neues, dazu ein altes. Jetzt können wir also mehr ausprobieren, das ist erfreulich. Die Rahmen sind identisch, das ist wirklich hilfreich beim Set-up.»

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