Marc Márquez (Honda/7.): «Sind hier stärker als 2016»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Marc Márquez in Spielberg: Platz 7 am Freitag

Marc Márquez in Spielberg: Platz 7 am Freitag

Marc Márquez war mit Platz 7 am ersten Tag beim GP von Österreich nicht unzufrieden. «Aber wir müssen die Bremsstabilität noch verbessern», meinte er.

In der Gesamtwertung nach dem zweiten freien MotoGP-Training auf dem Red Bull Ring in Spielberg hält sich Weltmeister, WM-Leader und Brünn-Sieger Marc Márquez mit 1:24,649 min an siebter Stelle, Teamkollege Dani Pedrosa ist Dritter.

Aber der spanische Repsol-Honda-Werkspilot wirkte alles andere als verzagt. «Ich bin im Moment recht happy, denn wir sind dicher an der Spitze dran als im Vorjahr. Wir sind mit einem ganz anderes Basis-Set-up als letzes Jahr gestartet, mit einer Abstimmung, die wir am Montag in Brünn ausprobiert haben», erzählte Marc. «In Brünn hat sich dieses Set-up gut bewährt, also haben wir etwas riskiert und es hier eingesetzt. Die Pace war gut, ich bin gut gefahren, ich fühle mich komfortabel auf dem Bike. Wir haben im Laufe des Tages auch andere Abstimmungen probiert und gleichzeitig an der Rennpace gearbeitet. Es sieht recht gut aus.»

«Wir können jetzt später bremsen als letztes Jahr, außerdem zeigen uns die Datenaufzeichnungen, dass wir hier viel besser beschleunigen als 2016. Die Balance des Motorrads ist anders, aber wir müssen abwarten. Die Mitbewerber werden sich verbessern, wir haben das natürlich auch vor. Wir möchten schneller werden und näher an die Spitze herankommen. Wir möchten die Bremsstabilität noch etwas verbessern, denn da verlieren wir ein bisschen. Wir müssen die korrekte Balance noch finden.»

Márquez benützte erstmals in einem offiziellen Grand Prix-Training die neue Karbon-Vordergabel von Öhlins. «Der Unterschied ist nicht riesig, aber wir sparen etwas Gewicht ein», stellte er fest. «Denn wir liegen beim Gewicht etwas zu hoch.»

Wir Ducati in diesem Jahr in Spielberg nicht mehr so stark dominieren wie 2016? «Wir sind näher dran», ist Marc überzeugt. «Letzes Jahr war Ducati hier der Konkurrenz einen oder zwei Schritte voraus. 'Dovi' hat zwar ein wirklich gute Pace, aber wir sind dichter dran. Wir werden sehen, ob wir uns am Samstag bei einer einzelnen schnellen Runde und bei der Rennpace noch steigern können. Alles weitere wird sich am Sonntag zeigen. Die Reifenwahl wird entscheidend sein und viele andere Details. Ich bin heute schon schneller gefahren als letztes Jahr am dritten Tag, die Rennpace ist auch besser, deshalb bin ich happy.»

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