Jorge Lorenzo/4.: «Mit dieser Pace unter den Besten»

Von Waldemar Da Rin
MotoGP
Jorge Lorenzo unter dem Flutlicht von Katar

Jorge Lorenzo unter dem Flutlicht von Katar

Als Vierter war Jorge Lorenzo am Freitag in Katar nur der drittbeste Ducati-Pilot. Ein technisches Problem an seiner Desmosedici bremste den dreifachen MotoGP-Weltmeister ein.

Zu Beginn des 45 Minuten langen zweiten MotoGP-Trainings in Katar flogen von Jorge Lorenzos Ducati Funken davon, als er über die Start-Ziel-Gerade preschte. Er wurde für einen Wechsel auf seine zweite Maschine in die Box gerufen. Ducati-Teammanager Davide Tardozzi erklärte, dass die Kette der Desmosedici an einer weiteren Komponente des Bikes rieb.

Trotzdem lag Lorenzo am Ende des ersten Trainingstages in Katar mit 0,470 sec Rückstand auf dem vierten Rang der kombinierten Zeitenliste. Lorenzo schüttelte aber verärgert den Kopf, als er die Ducati-Box ansteuerte. «Das ist Teil meines Charakters», berichtete der 30-Jährige. «Wenn ich nach einem Training noch voller Adrenalin bin, dann mache ich das. Aber am Ende bedeutet das nicht, dass ich nicht zufrieden bin. Ich bin mit dem ersten Tag recht glücklich, denn wir haben unsere Pace im Vergleich zum Test hier verbessert. Was die Pace betrifft, war ich einer der Besten. Für eine einzelne schnelle Runde fehlte mir etwas die Explosivität. Zudem ließ ich im Gegensatz zu den anderen keinen neuen Vorderreifen aufziehen, darum haben wir am Samstag noch Luft nach oben. Ich bin zufriedener als beim Test hier.»

Lorenzo setzte am Freitag in Katar die Standard-Verkleidung statt der Aero-Variante ein, die er im letzten Jahr bevorzugt hat. «Mit der 2018-Ducati erlebten wir mit der Aero-Verkleidung Probleme in der Kurvenmitte. Deshalb bevorzuge ich im Moment die Standard-Verkleidung. Wir müssen abwarten, was in der Zukunft besser funktioniert.»

Am Morgen nahm das Ducati-Team Änderungen an der Sitzposition von Jorge Lorenzo vor. «Wir haben ein paar Dinge ausprobiert, damit ich mich auf der Maschine wohler fühle», erklärte der Mallorquiner. «Wir setzten eine Art Schaumstoff ein, damit ich weiter vorne sitzen kann und nicht nach hinten rutsche.»

siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Ferrari und Sebastian Vettel: Vertrauen verloren

Mathias Brunner
​Es wird 2021 keine sechste gemeinsame Saison geben mit Ferrari und Sebastian Vettel: Auf den ersten Blick geht’s ums Geld. Aber der tiefergehende Grund dürfte sein – das gegenseitige Vertrauen ist weg.
» weiterlesen
 

TV-Programm

So. 31.05., 18:20, Motorvision TV
IMSA WeatherTech SportsCar Championship
So. 31.05., 18:45, SWR Fernsehen
sportarena extra
So. 31.05., 19:10, Das Erste
Sportschau
So. 31.05., 19:15, ServusTV Österreich
Servus Sport aktuell
So. 31.05., 21:10, Motorvision TV
Goodwood Festival of Speed 2019
So. 31.05., 21:15, Hamburg 1
car port
So. 31.05., 21:15, ORF Sport+
Schätze aus dem ORF-Archiv: Formel 1 Grand Prix 2007 Kanada
So. 31.05., 21:55, Motorvision TV
Andros E-Trophy
So. 31.05., 22:50, SWR Fernsehen
sportarena extra
So. 31.05., 23:00, ORF Sport+
Schätze aus dem ORF-Archiv: Fußball Europacup der Cupsieger 1985 Rapid Wien - Dynamo Dresden
» zum TV-Programm