Marc Márquez in Argentinien: «Viele Fragezeichen»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Marc Márquez mit WM-Leader Andrea Dovizioso

Marc Márquez mit WM-Leader Andrea Dovizioso

MotoGP-Weltmeister Marc Márquez ist bewusst, dass der Kampf gegen Andrea Dovizioso und die Yamaha-Piloten auch in Argentinien keine leichte Aufgabe sein wird. Doch der Honda-Pilot betont: «Ich fühle mich stark.»

Nach dem engen Fight gegen Andrea Dovizioso in Katar will MotoGP-Weltmeister Marc Márquez auf der 4,8 Kilometer langen Strecke von Termas de Rio Hondo zurückschlagen. In Argentinien war Márquez mit der Repsol-Honda 2014 und 2016 bereits siegreich.

«Natürlich kannst du dich immer verbessern. In Katar hätte ich schneller aus der letzten Kurve beschleunigen können, wenn ich das Bike besser gestoppt hätte. Trotzdem bin ich stolz auf mein Rennen in Katar, denn ich habe mit dem Team einen guten Job gemacht. Über Platz 2 dort war ich sehr happy», versichert der Spanier.

2017 ging Márquez nach einem Sturz in Argentinien leer aus. «Der neue Asphalt, der Grip, das Wetter und vier Reifenmischungen für vorne sowie hinten sorgen für einige Fragezeichen. Ich fühle mich aber sehr stark», versichert Márquez. «Ich mag diese Strecke. Normalerweise bin ich hier schnell, das Layout passt gut zu meinem Fahrstil. Im letzten Jahr machte ich einen großen Fehler, weil ich in den ersten Runden zu aggressiv ans Werk ging, obwohl ich mit dem härtesten Vorderreifen unterwegs war. Vielleicht war er noch nicht auf der richtigen Temperatur oder ich erwischte eine der vielen Bodenwellen. Es war einfach mein Fehler. Ich habe daraus gelernt. In diesem Jahr will ich auf dem Podest stehen. Wir werden sehen, was möglich ist.»

Michelin liefert für den Argentinien-GP neue Medium-Reifen für vorne und hinten. «Ich habe mir die Allokation erst kurz angesehen, hier stehen uns vier unterschiedliche Mischungen vorne und hinten zur Verfügung. Das bedeutet viel Arbeit für die Teams, denn hinzukommen die wohl wechselhaften Wetterbedingungen und der neue Asphalt. Ich denke aber, dass Michelin das richtig macht, denn bei einem neuen Asphalt sollte man auf Nummer sicher gehen.»

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