MotoGP in Mugello: Knacknuss für die Reifen-Profis

Von Otto Zuber
MotoGP
Mugello ist eine schwierige Piste – auch für die Reifen-Experten von Michelin

Mugello ist eine schwierige Piste – auch für die Reifen-Experten von Michelin

Die Strecke von Mugello gehört nicht nur für die MotoGP-Stars zu den anspruchsvollsten GP-Pisten im WM-Kalender. Auch die Reifen-Experten von Michelin müssen dort eine besondere Herausforderung meistern.

Das Autodromo del Mugello umfasst mit seinen sechs Links- und neun Rechtskurven eine Kombination von schnellen und langsamen Ecken, hinzu kommt eine Gerade, auf der die MotoGP-Stars mehr als 350 km/h schaffen. Was für die Stars der Motorrad-WM eine der grössten Herausforderungen des Jahres darstellt, bereitet auch den Reifeningenieuren viel Kopfzerbrechen, wie Michelin-Manager Piero Taramasso betont.

Als umso nützlicher erwiesen sich die Testfahrten, die vor einigen Wochen auf dem 1974 erbauten WM-Kurs durchgeführt wurden. Die Analyse der dabei gesammelten Daten ergab, dass sich für die sechste WM-Runde symmetrische Reifen bei den drei Vorderrad-Mischungen sowie beim weichen Hinterreifen anbieten. Die mittelharten und harten Hinterreifen verfügen hingegen über eine etwas härtere rechte Seite. Asymmetrisch gestaltet sich auch der Regenreifen, den Michelin in einer weichen und einer mittelharten Version anbietet.

Taramasso erklärt: «Nach dem aufregenden Heim-GP von Michelin in Le Mans erwartet uns nun eine Strecke, die für viele einen ganz besonderen Platz einnimmt. Es ist eine sehr komplexe und schwierige Piste für uns. Die Reifen müssen auf den unterschiedlichen Kurven und der langen Geraden harte Arbeit leisten.»

«Wir mussten bei der Wahl der Reifenmischungen die unterschiedlichsten Faktoren berücksichtigen, deshalb war das auch eine der schwierigsten Entscheidungen, die wir bisher in diesem Jahr treffen mussten», gesteht der Michelin-Manager. Und er erzählt: «Vor dem Wochenende in Le Mans haben wir einen Test in Mugello absolviert und dort konnten wir einige Dinge bestätigen. Wir haben auch einige sehr schnelle, inoffizielle Rundenzeiten gesehen.»

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