Marc Márquez: Neues zum Formel-1-Test in Spielberg

Von Johannes Orasche
Marc Márquez bei der Sitzprobe in England

Marc Márquez bei der Sitzprobe in England

SPEEDWEEK.com hat erste Details über den Ablauf des Formel-1-Tests von MotoGP-Weltmeister Marc Márquez am Dienstag in Spielberg. Heute am Abend ist Márquez zu Gast bei ServusTV.

Marc Márquez und Dani Pedrosa reisten am Sonntagabend von Italien nach Österreich, wo die Repsol-Honda-Asse in Spielberg einen Toro Rosso-Formel-1-Boliden testen werden.

Wie SPEEDWEEK-com-Leser wissen, wird Marc Márquez (25) morgen dan ganzen Dienstag zur Verfügung haben. Am Mittwoch ist Dani Pedrosa (32) an der Reihe. Der dreifache Weltmeister, in Mugello wie Márquez im Rennen gestürtzt, muss sich das Rennauto jedoch mit Motocross-Ikone Tony Cairoli (31) teilen, der vom Motocross-Grand Prix im britischen Matterley Basin in die Steiermark reisen wird.

Jetzt sind weitere Details bekanntgeworden. Márquez, der im MotoGP-Rennen in Mugello nach einem Sturz nur als 16. das Ziel sah, hat sich wie Pedrosa bereits vor zehn Tagen in Milton Keynes bei Red Bull Racing den F1-Schalensitz anpassen lassen. Der Honda-Star wird heute am Montagabend zunächst bei der Live-Sendung «Sport und Talk im Hangar-7» bei ServusTV zu Gast sein. Der Interview-Teil mit Marc Márquez, Mark Webber und Red Bull-Motorsport-beratzer Dr. Helmut Marko wird aus Sopielberg zugeschaltet.

Am Dienstag beginnt der Tag für Márquez bereits früh am Morgen mit einigen Einführungskursen in einem Formel-Renault-Fahrzeug mit 3,5 Liter Hubraum. Bei diesem ersten Abtasten wird Márquez mit Ex-Formel-1-Pilot Patrick Friesacher (37) einen prominenten Lehrer an seiner Seite haben. «Ich bin gespannt, wie sich Marc schlägt. Ich denke, es wird ihm sehr viel Spaß machen. Der Abflug von Mugello wird ihn nicht beeinträchtigten», glaubt der Kärntner, der hauptberuflich seit einigen Jahren auf dem Red Bull-Ring an der Seite von Bernhard Auinger im Fahrtechnik-Zentrum tätig ist, das sich großer Beliebtheit erfreut.

Friesacher ist in Spielberg für die Events mit Rennboliden zuständig. Zur Erinnerung: Friesacher fuhr in der Saison 2005 im Formel-1-Team von Minardi.

«Entweder werden Bernhard oder ich vor Marc im Formel-Renault einige Runden drehen. Wir werden auch sicher ein Briefing abhalten», verriet Friesacher, der neben Formel-1-Demo-Einsätzen bei illustren Red Bull-Filmprojekten auch den Formel-1-Doppelsitzer für Promoter Liberty Media steuert.

Nach den Runden im Formel-Renault-Wagen darf Márquez dann tatsächlich sein Geschick in einem Toro-Rosso-Formel 1 unter Beweis stellen. Ex-Formel-1-Pilot Mark Webber wird Márquez beratend zur Seite stehen, aus das Team wird den Soanier auf die neue Herausforderung vorbereiten.

Die Aktion gilt als Dankeschön von Red Bull Motorsport an seine erfolgreichen Helden in der MotoGP und im Motocross. Auch der dreifache Formel-1-Weltmeister Niki Lauda wird einfliegen und sich anschauen, wie sich Marc Márquez bei seinem Formel-1-Debüt aus der Affäre zieht.

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