Andrea Iannone (Suzuki/7.): «Haben Fehler gemacht»

Von Nora Lantschner
MotoGP
Andrea Iannone

Andrea Iannone

Andrea Iannone musste beim letzten MotoGP-Qualifying des Jahres den Umweg über das Q1 nehmen. In Valencia hatte der Suzuki-Fahrer unter anderem mit seinem Reifen zu hadern.

Andrea Iannone lag nach den drei freien Trainings in Valencia auf dem 13. Gesamtrang und musste sich seinen Weg in das entscheidende Qualifying über das Q1 erarbeiten. Als Schnellster stieg er in das Q2 auf, in dem er am Ende Platz 7 belegte.

«Insgesamt war es nicht schlecht, aber es ist schade, weil ich im Q1 sehr stark war, mit der Zeit würde ich auf der Pole-Position stehen. Im Q2 konnte ich die Zeit aber nicht wiederholen», bedauerte der Suzuki-Pilot. Seine Runde in 1:31,382 min aus dem Q1 war tatsächlich nahe dran an der Pole-Zeit 1:31,312 min von Maverick Viñales (Yamaha). Im entscheidenden Q2 fehlten dem Italiener aber 0,317 sec auf den ersten Startplatz. Das lag auch an einer falschen Entscheidung, gab er nach dem Qualifying zu.

«Wir haben vorne den Reifen gewechselt und beim Bremsen ging es etwas besser, aber als wir den zweiten Hinterreifen aufgezogen haben, haben wir nicht daran gedacht, auch den Vorderreifen zu wechseln. Der neue Reifen hat von hinten sehr geschoben und es ist mir nicht gelungen, gut zu bremsen: Ich bin dann in beiden Runden in der Kurve 8 zu weit raus gekommen und habe wichtige Zehntel verloren, die mich eine bessere Position gekostet haben. Wir haben wohl einen Fehler gemacht, weil wir eigentlich wissen, dass man mit den Michelin-Reifen immer beide Reifen zusammen wechseln muss.»

Im Rennen könnte außerdem das Wetter eine entscheidende Rolle spielen. «Unsere Basis ist im Trockenen nicht schlecht, es fehlt etwas Grip hinten, was aber daran liegen kann, dass auf der Strecke wenig Abrieb ist. Im Nassen müssen wir uns hingegen noch verbessern. Am Samstagvormittag hatte ich bei wenig Wasser große Schwierigkeiten. Ich komme vorne mit dem Medium-Reifen, den alle verwenden, nicht zurecht und bin gleich gestürzt. Ich weiß nicht, warum», war der 29-Jährige etwas ratlos.

«Wenn es stark regnet wie am Freitag, wäre es nicht schlecht. Márquez und auch Petrucci sind für mich einen Schritt voraus, aber ich glaube, dass wir dann alle ziemlich beisammen sind. Es ist aber nicht einfach, ein gutes Rennen zu machen, das hängt auch davon ab, wie wir in der Box arbeiten», betonte er vor seinem letzten Rennen mit Suzuki.

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