Fabio Quartararo: Gefühl und Rundenzeit verbessert

Von Otto Zuber
MotoGP
Fabio Quartararo

Fabio Quartararo

MotoGP-Rookie Fabio Quartararo erlebte zum Abschluss der Jerez-Testfahrten den bisher besten Tag auf der Yamaha des Petronas-Teams. Der Franzose drehte die zwölftschnellste Runde.

Nach dem letzten MotoGP-Testtag des Jahres hielt Petronas-Yamaha-Teammanager Wilco Zeelenberg zufrieden fest: «Man kann durchaus sagen, dass ich ein Glücklicher Teammanager bin. Nach nur zwei Tests läuft alles ziemlich gut für das Team und mit Blick auf die Rundenzeiten können wir gegen die schnellsten Fahrer im Feld kämpfen. Die sechstschnellste Zeit von Franco Morbidelli und die zwölftschnellste Runde von Fabio Quartararo haben unsere Erwartungen übertroffen. Wir sind sehr zufrieden, denn alles lief ohne Probleme ab und unsere Fahrer sind glücklich und schnell.»

Zeelenbergs Schützlinge konzentrierten sich am Morgen darauf, das Renntempo zu verbessern, bevor sie am Nachmittag richtig Gas gaben, um eine gute Rundenzeit hinzubekommen. Das gelang ihnen auch: Morbidelli schaffte mit 1:38,118 min die sechstschnellste Runde und blieb damit nur 0,173 sec von Takaaki Nakagamis Bestzeit entfernt.

Rookie Quartararo, der sich vor allem bei der Beschleunigung und am Kurveneingang verbessern konnte, fehlten nach 58 Runden mit 1:38,761 min etwas mehr als acht Zehntel auf die Bestmarke, womit er sich sowohl auf der Tageszeitenliste als auch auf der kombinierten Liste den zwölften Platz sicherte.

Nach seinem bisher besten Tag auf der Petronas-Yamaha erklärte der 19-Jährige aus Nizza: «An diesem letzten Testtag konnten wir das Feeling und die Rundenzeit verbessern. Wir haben einen Schritt nach vorne gemacht und konnten ein paar Sachen bei der Elektronik ausprobieren, was wir bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht geschafft hatten. Die grössten Fortschritte erzielten wir beim Aufdrehen, der Beschleunigung und am Kurveneingang. Es fühlte sich auch schnell an, was natürlich ein tolles Gefühl ist.»

«Mein Ziel war es heute, eine 1:38er-Zeit zu schaffen und das gelang mir gleich drei Mal. Wir arbeiten an unserem Tempo und können die Lücke zu den schnellsten Jungs schrittweise schliessen. Ich bin sehr zufrieden mit den Jerez-Testtagen, die unsere erste Phase der 2019er-Vorsaison einläuten. Ich danke dem ganzen Team für die harte Arbeit und freue mich bereits jetzt auf die Fortsetzung im Februar», fügte Quartararo strahlend an.

Kombinierte Zeitenliste Jerez-Test, 28./29. November 2018:

1. Takaaki Nakagami (J), Honda, 1:37,945 min
2. Danilo Petrucci (I), Ducati, 1:37,968
3. Marc Márquez (E), Honda, 1:37,970
4. Maverick Viñales (E), Yamaha, 1:38,066
5. Jorge Lorenzo (E), Honda, 1:38,105
6. Franco Morbidelli (I), Yamaha, 1:38,118
7. Andrea Dovizioso (I), Ducati, 1:38,185
8. Jack Miller (AUS), Ducati, 1:38,207
9. Francesco Bagnaia (I), Ducati, 1:38,333
10. Alex Rins (E), Suzuki, 1:38,522
11. Valentino Rossi (I), Yamaha, 1:38,596
12. Fabio Quartararo (F), Yamaha, 1:38,761
13. Álvaro Bautista, (E), Ducati, 1:38,830
14. Tito Rabat (E), Ducati, 1:38,876
15. Joan Mir (E), Suzuki, 1:38,931
16. Andrea Iannone (I), Aprilia, 1:39,008
17. Pol Espargaró (E), KTM, 1:39,144
18. Karel Abraham (CZ), Ducati, 1:39,744
19. Johann Zarco (F), KTM, 1:39,864
20. Aleix Espargaró (E), Aprilia, 1:40,156
21. Bradley Smith (GB), Aprilia, 1:40,174
22. Sylvain Guintoli (F), Suzuki, 1:40,498
23. Hafizh Syahrin (MAL), KTM, 1:40,520
24. Miguel Oliveira (P), KTM, 1:40,577
25. Matteo Baiocco (I), Aprilia, 1:41,907

Zeiten MotoGP-Test Jerez, 29. November 2018:

1. Nakagami, Honda, 1:37,945 min
2. Márquez, Honda, +0,025 sec
3. Viñales, Yamaha, +0,121
4. Lorenzo, Honda, +0,160
5. Petrucci, Ducati, +0,164
6. Morbidelli, Yamaha, +0,173
7. Miller, Ducati, +0,262
8. Dovizioso, Ducati, +0,347
9. Bagnaia, Ducati, +0,388
10. Rins, Suzuki, +0,577
11. Rossi, Yamaha, +0,651
12. Quartararo, Yamaha, +0,816
13. Rabat, Ducati, +0,931
14. Mir, Suzuki, +0,986
15. Pol Espargaró, KTM, +1,199
16. Bautista, Ducati, +1,393
17. Abraham, Ducati, +1,799
18. Iannone, Aprilia, +1,881
19. Zarco, KTM, +1,919
20. Aleix Espargaró, Aprilia, +2,211
21. Smith, Aprilia, +2,380
22. Guintoli, Suzuki, +2,553
23. Syahrin, KTM, +2,575
24. Oliveira, KTM, +2,632
25. Baiocco, Aprilia, +3,962

Zeiten MotoGP-Test Jerez, 28. November 2018:

1. Petrucci, Ducati, 1:37,968 min
2. Dovizioso, Ducati, +0,217 sec
3. Nakagami, Honda, +0,380
4. Viñales, Yamaha, +0,408
5. Márquez, Honda, +0,549
6. Morbidelli, Yamaha, +0,691
7. Lorenzo, Honda, +0,781
8. Miller, Ducati, +0,848
9. Bautista, Ducati, +0,862
10. Mir, Suzuki, +0,988
11. Iannone, Aprilia, +1,040
12. Rabat, Ducati, +1,129
13. Rins, Suzuki, +1,182
14. Bagnaia, Ducati, +1,189
15. Quartararo, Yamaha, +1,446
16. Pol Espargaró, KTM, +1,584
17. Rossi, Yamaha, +1,596
18. Smith, Aprilia, +2,206
19. Zarco, KTM, +2,224
20. Abraham, Ducati, +2,470
21. Syahrin, KTM, +2,662
22. Guintoli, Suzuki, +2,775
23. Oliveira, KTM, +3,731
24. Baiocco, Aprilia, +4,798

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