Marc Márquez: Was er mit Carlos Sainz gemeinsam hat

Von Mario Furli
MotoGP
Marc Márquez

Marc Márquez

Marc Márquez (Honda) ist ein Teil der 50-jährigen Erfolgsgeschichte von Repsol im Motorsport. Der MotoGP-Champion schwärmt von seinem Mentor Emilio Alzamora und Rallye-Weltmeister Carlos Sainz.

2019 feiert der spanische Mineralölgiganten Repsol 50 Jahre Engagement im Motorsport. Zum Jubiläum wurde unter anderem beim Catalunya-GP im Juni ein Rennsportmuseum in den Straßen Barcelonas eingerichtet. Auch ein Motorrad von Marc Márquez war zu sehen.

Der fünffache MotoGP-Weltmeister wurde von Repsol nun auch in das «Kino der Champions» eingeladen, wo er die Portraits von fünf erfolgreichen Motorsportlern so schnell wie möglich erkennen sollte – angefangen mit Emilio Alzamora. «Was soll ich zu ihm sagen? Emilio ist mein Mentor», betonte Márquez. «Ich habe viel mit ihm erlebt und viel von ihm gelernt – ich lerne immer noch von ihm. Ein großartiger Fahrer», sagte er zu seinem langjährigen Manager, der 1999 die 125er-WM für sich entschieden hatte.

Beim 13-fachen Weltmeister Ángel Nieto kam der siebenfache Champion ins Schwärmen: «Er hat die Tore für den spanischen Motorsport geöffnet. Er hat uns gezeigt, was die Motorrad-WM ist. Er war ein großartiger Mann.»

Auch der zweifache Rallye-Weltmeister Carlos Sainz («El Matador») hat es Marc Márquez angetan. «Seit wir uns kennengelernt haben, verstehen wir uns sehr gut. Wir haben beide dieselbe Einstellung: Wir stellen immer viele Fragen und sind sehr neugierig», unterstrich er eine Gemeinsamkeit mit dem 57-jährigen Spanier, der auch die Dakar zweimal gewonnen hat. «In seinem Alter hat er immer noch den Willen zu siegen», stellte der 26-Jährige anerkennend fest.

«Vielleicht sind wir eines Tages Teil dieser Projektion – und ein jungere Fahrer hat gute Erinnerungen an uns», wünscht sich Márquez und verwies auf die «großartigen Sportsleute und Menschen», zu denen auch Trial-Ass Takahisa «Fuji» Fujinami («Der Showman, mit ihm lacht man viel.») und Rallye-Dakar-Sieger Nani Roma («Ich kenne ihn, seit ich ein Kind war – und er hat sich nicht verändert. Ein großartiger Freund.») gehörten.

Übrigens: Repsol feiert 2019 das 50. Jahr im Motorsport und gleichzeitig die 25. Saison der überaus erfolgreichen Partnerschaft mit Honda in der MotoGP-WM.

Die Erfolge von Repsol Honda in der «premier class» der Motorrad-WM:

14 Weltmeistertitel:
5 Marc Márquez: 2013, 2014, 2016, 2017, 2018
4 Mick Doohan: 1995, 1996, 1997, 1998
2 Valentino Rossi: 2002, 2003
1 Casey Stoner: 2011
1 Nicky Hayden: 2006
1 Alex Crivillé: 1999

174 GP-Siege:
Marc Márquez: 50
Mick Doohan: 35
Dani Pedrosa: 31
Valentino Rossi: 20
Casey Stoner: 15
Alex Crivillé: 14
Tadayuki Okada: 4
Nicky Hayden: 3
Andrea Dovizioso: 1
Tohru Ukawa: 1

438 Podestplätze:
Dani Pedrosa: 112
Marc Márquez: 88
Mick Doohan: 48
Alex Crivillé: 44
Valentino Rossi: 31
Casey Stoner: 26
Nicky Hayden: 25
Tadayuki Okada: 21
Andrea Dovizioso: 15
Tohru Ukawa: 10
Sete Gibernau: 5
Max Biaggi: 4
Alex Barros: 4
Takuma Aoki: 3
Shinichi Itoh: 2

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