Andrea Dovizioso (Ducati/8.): «Haben eine Chance»

Von Nora Lantschner
MotoGP
Andrea Dovizioso in Aragón

Andrea Dovizioso in Aragón

Nach einem schwierigen San Marino-GP gibt sich Ducati-Star Andrea Dovizioso in Aragón wieder zuversichtlicher. Der Zweite der MotoGP-WM weiß aber auch, woran er noch arbeiten muss.

«Grip ist etwas anderes, als das, was wir heute vorgefunden haben. Aber in Aragón ist es immer so, die Reifen lassen sehr stark nach. Es ist aber sicherlich besser als in Misano, da hatten wir sehr merkwürdige Bedingungen», erklärte Andrea Dovizioso am Freitag im MotorLand Aragón.

Als Vierter des FP1 büßte der WM-Zweite ganze 2,020 sec auf Repsol-Honda-Star Marc Márquez ein. Am Nachmittag verringerte der Ducati-Star den Abstand zwar um vier Zehntel, er fiel am Ende des Tages aber auf Rang 8 der kombinierten Zeitenliste zurück – was immer noch für den direkten Aufstieg in das Q2 reichen würde, falls die Bedingungen im FP3 am Samstagvormittag keine Verbesserungen zulassen sollten.

«Ich glaube, dass wir – nach Márquez – in dieser großen Gruppe dabei sind. Es ist aber noch zu früh, um die Rennpace der Gegner einzuschätzen. Aber ich glaube, dass wir in der Gruppe dabei sind und wir unsere Chance haben. Das Feeling ist ziemlich gut, ich bin aber nicht zu 100 Prozent happy. Ich glaube, dass wir noch Luft nach oben haben, vor allem in Sachen Feeling für die Front», unterstrich der 33-jährige Italiener. «Es war ein bisschen merkwürdig, weil wir nicht so viel Zeit hatten, für das Rennen zu arbeiten. Jeder musste eine Rundenzeit fahren. Es sieht ja so aus, als würde es am Samstag regnen. Wir mussten auch beide Reifen ausprobieren, weil wir vielleicht nicht mehr die Chance dazu bekommen.»

Warum konzentriert sich «Dovi» vor allem auf die Front? «In Aragón muss man wirklich hart bremsen und in den meisten Kurven etwas in Schräglage. Die Front kann also sehr schnell blockieren. Wenn du in der Lage bist, hart zu bremsen, kannst du schneller sein. Ich glaube, dass jeder daran arbeitet, weil der Grip am Hinterreifen nach drei Runden schon ziemlich gering ist. Der Drop ist ziemlich groß und jeder hat damit Probleme. Ich glaube auch nicht, dass man daran viel ändern kann – es geht mehr um das Bremsen und darum, aggressiv zu sein.»

MotoGP-Ergebnisse, Aragón, kombinierte Zeitenliste nach FP2:

1. Márquez, 1:46,869 min
2. Viñales, + 1,145 sec
3. Rossi, + 1,202
4. Quartararo, + 1,248
5. Pol Espargaró, + 1,523
6. Miller, + 1,573
7. Crutchlow, + 1,581
8. Dovizioso, + 1,608
9. Mir, + 1,772
10. Aleix Espargaró, + 1,868
11. Rins, + 1,868
12. Petrucci, + 2,004
13. Nakagami, + 2,054
14. Morbidelli, + 2,235
15. Iannone + 2,367
16. Rabat, + 2,435
17. Kallio, + 2,473
18. Oliveira, + 2,556
19. Syahrin, + 2,757
20. Lorenzo, + 2,841
21. Bagnaia, + 2,952
22. Abraham, + 3,034
23. Smith, + 3,295

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