Valentino Rossi besiegte am Freitag in Sepang seinen Erzrivalen Marc Márquez und erzählte dann, er habe seinen Fahrstil in den letzten Monaten stark umgekrempelt.
Lando Norris ist Formel-1-Weltmeister 2025, mit Rang 3 in Abu Dhabi hat er sich erstmals den Titel gesichert, als elfter Fahrer aus Grossbritannien. Aber wer ist dieser Lando Norris eigentlich?
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Valentino Rossi zeigte sich mit Platz 5 und 0,708 Sekunden Rückstand auf Quartararo am Freitag auf dem Sepang International Circuit von seiner besten Seite. Aber das recht respektable Ergebnisse hatte seine Schattenseiten: Alle drei Yamaha-Markenkollegen waren schneller als der 40-jährige Dauerbrenner aus Tavullia.
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"Das war ein guter Tag, denn ich war ziemlich konkurrenzfähig, und besonders am Nachmittag hatte ich hier mit den Medium-Reifen eine gute Pace", stellte Valentino fest, der 2010 hier für den letzten Yamaha-Sieg gesorgt hat. "Wir machen uns hier immer Sorgen um den Reifenverschleiß. Wir leiden in diesem Bereich immer sehr stark. Aber heute hat es nicht so übel ausgesehen. Das ist sehr wichtig, denn das Rennen über 20 Runden wird sehr lang sein." "Ich habe am Ende des FP2 den weichen Hinterreifen reinstecken lassen. Damit ist mir eine gute Runde gelungen, ich bin auf P5. Also sind wir ziemlich stark. Aber wir müssen weiter danach trachten, die Lebensdauer des Hinterreifens zu verlängern."
Hat Rossi in der zweiten Saisonhälfte seinen Fahrstil geändert? "In diesem Jahr hat sich die Fahrweise aller Spitzenfahrer verbessert, sie ist modifiziert worden", räumte der Yamaha-Star ein. "Mit den neuen Bikes, mit der verbesserten Elektronik und den unterschiedlichen Reifen ist das erforderlich gewesen. Du musst anders fahren, wenn du das Limit ergründen willst, du musst anders bremsen, du musst zum Beispiel die Hinterradbremse stärker benutzen. Generell musst du beim Schnellfahren vermehrt aufpassen, dass der Hinterreifen nicht zu stark beansprucht wird. Das ist das Geheimnis und das größte Ziel aller Topfahrer."
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"Ich war heute gleich von der zweiten Runde im FP1 schnell. Das bedeutet, wir sind mit einer guten Basis gestartet", freut sich Rossi. "Aber es gab in dieser Saison schon einige Freitage, an denen ich stark war... Jetzt müssen wir eine Methode finden, wie wir uns weiter steigern, damit wir uns weiter verbessern und am Sonntag um das Podest fighten können. Aber der Reifen macht uns Kummer; denn es ist sehr heiß, du hast langgezogene Kurven. Aber heute hat es Spaß gemacht, ja."
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Warum stresst Rossi den Hinterreifen mehr als die anderen Yamaha-Fahrer? "Eine gute Frage. Generell denken wir, dass wir den Reifen in erster Linie beim Beschleunigen mehr beanspruchen. Da musst du sanft fahren und das Motorrad in Ruhe aufrichten. Das ist heute komplett anders als vor drei Jahren. Beim Reinfahren in die Kurven habe ich weniger Probleme. Aber wenn ich ehrlich bin: Manchmal sehen wir bei den Daten nicht, warum ich den Hinterreifen stärker verheize als die Kollegen. Wir müssen vielleicht beim Set-up etwas anderes probieren."
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