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Dass ein MotoGP-Rookie wie Marc Márquez am ersten Testtag in Sepang die anderen beiden Aufsteiger Bradley Smith und Andrea Iannone derart überflügelte, liegt einerseits am überragenden Talent des spanischen Könners und am Top-Material aus dem Honda-Werk. Allerdings hatte Márquez auch schon im November auf der malaysischen Strecke getestet, Smith absolvierte am Dienstag seine erste Ausfahrt auf der 1000-ccm-Yamaha bei guten Bedingungen.
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"Das war wirklich ein grosser Spass. ich bekam einen besseren Eindruck, was MotoGP wirklich bedeutet. Diese Strecke erlaubt es, dass man es richtig fliegen lassen kann, sie ist breit und richtig schnell. Hier spürst du die Power mehr als in Valencia", erinnerte sich der Brite aus dem Team Monster Yamaha Tech3 an den Test im verregneten Spanien zurück. Smith bekam die Vorgabe, möglichst viele Kilometer zu fahren, um sich an die MotoGP-Maschine zu gewöhnen und Vertrauen zu gewinnen. "Am Bike haben wir noch nichts angerührt! Die Mechaniker haben nur Feineinstellungen an der Gabel und der Dämpfung gemacht. Aber an der Elektronik und an der Abstimmung wurde noch gar nichts verstellt. Im Moment muss ich einfach fahren, und das Vetrauen gewinnen. Es waren 56 Runden, aber es ist harte Arbeit."
Smith: "Man muss diese kleinen Unterschiede kennenlernen. Ich komme aus der Moto2, da war der Motor nicht so kraftvoll, du musstest dir nicht viele Gedanken machen um Wheelies oder um die Balance bei den Richtungswechseln."
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Der 22-Jährige hat bereits während der letzten Saison sein Training auf den MotoGP-Aufstieg ausgerichtet. Trotzdem stellte Smith fest, dass seine Yamaha kraftraubend ist: "Ich werde morgen schon steif sein und nach drei Tagen wohl tot!", lacht der Debütant. "Ich werde dann wohl gehen wie John Wayne. Aber es macht viel Spass, deshalb ist mir das egal."
Smith wunderte sich, dass er sich während des ganzen Tages nie auf einen anderen Fahrer traf. "Es scheint, dass ich ein bisschen zu aggressiv in der ersten und zweiten Kurve bin. Ich dachte eigentlich, ich könnte mal jemandem folgen und mir dort etwas abschauen. Aber das passierte nicht. Das ist überraschend, denn bei 28 Fahrern sollte es doch passieren, dass man sich während eines ganzen Tages auf der Strecke mal trifft." Erinnerung an den 125-ccm-Fahrstil
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Smith: "Also habe ich versucht, selber den Fahrstil anzupassen, die Bremse ein bisschen früher zu lösen und mehr Speed durch die Kurve mitzunehmen. Man muss ein bisschen zurückzugehen zum 125-ccm-Fahrstil." Verblüffend für den Tech3-Piloten verlief auch die Umstellung von den Moto2-Dunlop- auf die MotoGP-Bridgestone-Reifen. "Diese Reifen sind sehr gut. bisher fühle ich mich am besten, wenn die Reifen 25 oder 30 Runden alt sind. Wenn sie neu sind, ist für mich das Limit der Reifen noch so weit entfernt, es ist verrückt", staunte Smith. "Da muss ich mich herantasten. Das braucht aber noch sicher zwei Tage beim zweiten Sepang-Test. Soviel Zeit brauche ich für mich, um fähig zu sein, das Bike schnell zu fahren."
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