Nicky Hayden: «Viele Probleme in Texas»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Ducati-Pilot Nicky Hayden

Ducati-Pilot Nicky Hayden

Ex-Weltmeister Nicky Hayden prophezeit, dass Ducati beim Grand Prix auf dem «Circuit of the Americas» in Texas mit großen Problemen konfrontiert wird, da das Team nicht in Texas testete.

MotoGP-Pilot Nicky Hayden kritisiert, dass Ducati als einziges Werksteam nicht an den Testfahrten auf der Rennstrecke «Circuit of the Americas» in Texas teilgenommen hat. Das zweite Rennen der Saison 2013 wird am 21. April auf der neuen Rennstrecke in der Nähe von Austin stattfinden.

«Die Strecke ist an manchen Stellen sehr anspruchsvoll und sie erinnert mich ein bisschen an die türkische Rennstrecke in Istanbul, die ebenfalls viele Erhebungen aufweist. Der Kurs ist schwierig, aber er hat trotzdem ein schönes Layout und ist sehr weitläufig und sicher. Auch in Bezug auf die langsamen Ecken, wie die letzte Kurve, ist die Strecke mit der Türkei vergleichbar. Zudem weist sie Ähnlichkeiten zu Silverstone auf, denn es ist ebenfalls eine lange und weitläufige Strecke und die S-Kurven sind vergleichbar. Es wird eine großartige Veranstaltung, aber auf der Strecke wird es für uns nicht leicht», prophezeit Hayden gegenüber «MCN».

Die Trainingssitzung reichen nach Haydens Meinung nicht aus, um die Ducati auf der Strecke von Austin konkurrenzfähig zu machen. «Der Kurs ist sehr lang und hat 20 Kurven. Ich weiß, dass wir ohne Testfahrten Schwierigkeiten bekommen werden. Die 45-minütigen Trainings vergehen bei einer Rundenzeit über zwei Minuten sehr schnell. Bei einem Besuch in der Box verliert man eine Runde beim Reinfahren und eine beim Rausfahren, also kann man nicht viele Runden drehen. Es wird ein hartes Wochenende», erklärt der Amerikaner. Neben der Abstimmung der Desmosedici müssen sich die Ducati-Piloten intensiv mit der Linienwahl und dem Streckenlayout auseinandersetzen, weiß Hayden: «Es wird nicht nur physisch anstrengend, denn die Linien bei so vielen blinden Kurven zu lernen, ist mental sehr anspruchsvoll.»

Nicky Hayden konnte sich mit einer 1199 Panigale R bereits einen ersten Eindruck von der neuen Rennstrecke machen, doch der Testvorteil von Honda und Yamaha bleibt bestehen. «Der Asphalt fühlte sich gut an, als ich mit einem Straßenmotorrad mit normalen Straßenreifen dort gefahren bin. Der Belag hatte Grip und fühlte sich gleichmäßig an und ich konnte keine Bodenwellen ausmachen», beschreibt Hayden seine ersten Eindrücke.

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