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Cal Crutchlow: Aufregung vor dem ersten Ducati-Test

Von Sharleena Wirsing
Cal Crutchlow

Cal Crutchlow

Am Montag nach dem Valencia-GP beginnt Cal Crutchlows Ducati-Abenteuer, wenn er erstmals die störrische Desmosedici testet. «Ich bin aufgeregt», räumt der 28-Jährige ein.

Cal Crutchlow bestreitet am Sonntag in Valencia sein letztes Rennen für Tech3-Yamaha. Am Montag testet der Brite bereits sein neues Arbeitsgerät, die Ducati Desmosedici. Crutchlow gibt sich zuversichtlich, obwohl kein Fahrer, auch nicht Valentino Rossi, seit 2010 mit dieser Maschine ein MotoGP-Rennen gewinnen konnte und seit 14 Monaten auch kein Ducati-Pilot auf dem Treppchen stand.

Während der drei Testtage in Valencia wird Crutchlow eine modifizierte Version der Ducati GP 13 einsetzen. «Ich bin aufgeregt und freue mich darauf, aber ich interessiere mich mehr für die Tests im nächsten Jahr als für den in der nächsten Woche. Werde ich das Bike, das ich in Valencia teste, auch im nächsten Jahr einsetzen? Wohl kaum», stellte der Supersport-Weltmeister von 2009 gegenüber «MCN» fest.

Hinsichtlich seiner Chancen in der nächsten Saison hat Cal Crutchlow keine falschen Vorstellungen. Denn auch der neue Ducati-Rennchef Gigi Dall’Igna kann nicht zaubern, weiß der Brite. «Ich erwarte nicht, dass die Maschine bereits konkurrenzfähig ist, um das erste Rennen im nächsten Jahr zu gewinnen. Zudem denke ich, dass es ein langer Prozess sein wird, der wahrscheinlich die zwei Jahre, für die ich unterschrieben habe, andauern wird. Wir können von Gigi Dall’Igna nicht erwarten, dass er zu uns kommt und die Maschine bis zum Montagnachmittag in Valencia völlig verändert. Trotzdem freue ich mich auf diese Herausforderung.»

«Das Team hatte bisher Probleme mit dem Paket und ich denke nicht, dass ich mich in Valencia auf die Maschine schwinge und es sofort besser mache. Die Situation ist nun mal wie sie ist. Ich werde einfach mein Bestes geben und ich denke, das werden sie im Gegenzug auch für mich tun. In diesem Jahr hat sich jeder gesteigert, aber diese Maschine hat sich überhaupt nicht verbessert. Ich würde jedoch nicht für ein Team fahren, wenn ich nicht überzeugt wäre, dass ich es schaffen kann. Ich bin optimistisch und wenn ich in Katar Zehnter werde, dann ist das eben so.»

Die ersten Testtage in Valencia hält Crutchlow nicht für besonders aussagekräftig: «Ich habe in Valencia eines der diesjährigen Bikes und sie bringen noch eine weitere Maschine, die jedoch nicht deutlich vom aktuellen Modell abweicht. Ich denke nicht, dass ich an allen drei Tagen testen werde. Ich muss mich zunächst an die Ducati gewöhnen. Beim ersten Test erwarte ich keine Wunder. In Sepang wird die Welt aber schon komplett anders aussehen.»

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