MotoGP: Marc-Marquez-Show in Argentinien

Pol Espargaró: «Brauche ein Wunder, um vorne zu sein»

Von Gerraint Thompson
Pol Espargaró: Guter erster Test auf Tech3-Yamaha in Valencia

Pol Espargaró: Guter erster Test auf Tech3-Yamaha in Valencia

Kann MotoGP-Neuling Pol Espargaró wie 2012 in der Moto2-WM Marc Márquez herausfordern? «Nein», sagt der Yamaha-Rookie und erklärt seine Ziele für 2014.

Yamaha will Moto2-Weltmeister Pol Espargaró langfristig zum ebenbürtigen Rivalen von MotoGP-Weltmeister Marc Márquez aufbauen. Das Duo lieferte sich schon 2012 erbitterte Kämpfe um die Moto2-Krone, die Márquez gewinnen konnte. Aber Espargaró versichert, dass für ihn ein ähnlich furioses erstes Jahr in der Königsklasse wie bei seinem weltmeisterlichen Landsmann nicht realistisch ist.

Denn im Gegensatz zu Márquez, der im Honda-Werksteam sein Debütjahr absolvierte und auf Anhieb den Titel holte, gibt es für Espargaró im Tech3-Yamaha-Team zwar Werksunterstützung. Aber der Neuling bekommt nicht das gleiche Material wie die Yamaha-Stars Jorge Lorenzo und Valentino Rossi.

«Mein Ziel ist es, so nahe wie möglich an die beste Yamaha im Feld heranzukommen», erklärte Espargaró, der trotz ermutigenden Testfahrten im November als neuer Tech3-Teamkollege von Bradley Smith noch nichts von einer Neuauflage des Duells mit Márquez wissen will. «Zunächst mal muss ich so schnell wie Bradley sein. Danach werden wir sehen, was passiert.»

Der Brite, der in der Moto2-WM nie siegen konnte, soll für den Spanier die Messlatte sein. Espargaró: «Die Realität wird sein, nahe an Bradley heranzukommen. Ich habe in der Vergangenheit oft mit Marc gekämpft. Aber Jorge ist viel besser als ich und er war in einigen Rennen letztes Jahr nicht schneller als Marc. Ich habe nicht die Erfahrung von Jorge oder habe das gleiche Bike wie er. Es wird unmöglich sein, mit ihnen um die Meisterschaft zu kämpfen. Wenn ich durch ein Wunder doch in der Lage sein sollte, in manchen Rennen vorne dabei zu sein, werde ich versuchen, mein Bestes zu geben. Aber das ist nicht mein Ziel», erklärte der 22-Jährige, der mit sechs GP-Siegen den Moto2-Titelkampf gegen Scott Redding gewann.

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