Sam Lowes (Ducati) wunderte sich: «Fühlte sich nicht wie Magny-Cours an»
Ob der Test in Magny-Cours bei brütender Hitze aussagekräftige Ergebnisse für das Rennwochenende der Superbike-WM 2026 lieferte, ist für Ducati-Privatier Sam Lowes fraglich.
Nur die Werksteams von BMW und Honda sowie das Ducati-Kundenteam Marc VDS reisten vergangene Woche für einen zweitägigen Test nach Magny-Cours. Das Wetter am Donnerstag und Freitag war extrem: Bei prallem Sonnenschein heizte sich der Asphalt auf über 60 Grad Celsius auf, was für Mensch und Material gleichermaßen eine Tortur war.
Weil die in diesem Jahr sehr lange Sommerpause der Superbike-WM 2026 mit dem Meeting auf dem Circuit de Nevers Magny-Cours endet, war der Test dennoch mehr als nur ein Zeitvertreib. Ducati-Privatier Sam Lowes hofft, dass die Erkenntnisse für das Rennwochenende vom 4. bis 6. September hilfreich sein werden.
«Es war ein wirklich guter Test; es war schön, nach ein paar Wochen wieder auf dem Motorrad zu sitzen», erzählte der Engländer. «Es fühlte sich aber nicht wie in Magny-Cours an – es war richtig heiß! Die Temperaturen lagen bei über 30 Grad, ich glaube, an einem Tag wurden sogar 40 Grad erreicht, bei Streckentemperaturen um die 60 Grad. Das war wirklich gut für uns, denn wir wissen, dass das Bedingungen sind, mit denen ich ein wenig zu kämpfen habe.»
Lowes fährt in diesem Jahr seine bisher beste Superbike-Saison. Bei noch vier ausstehenden Events ist der 35-Jährige mit sieben Podestplätzen WM-Fünfter und kämpft mit seinem Bruder Alex (Bimota) um Rang 4. Der Test in Frankreich könnte im Duell der Zwillinge ein Vorteil für Sam sein.
«Wir haben vieles ausprobiert, den Rennreifen getestet, am zweiten Tag vormittags den SCQ-Reifen getestet und einige gute Rundenzeiten gefahren. Ich finde, es war ein produktiver Test, und hoffentlich können wir das in ein paar Wochen zu unserem Vorteil nutzen», hofft der Ducati-Pilot. «Wir haben ein paar Komponenten an den Gabeln ausprobiert, was positiv war. Alle fanden, es war ein guter Test. Es war sehr heiß, ich habe keine Rennsimulation gefahren, sondern am zweiten Tag ein paar längere Runs, und es lief alles gut.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach





