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Die GP-Strecke in Japan beinhaltet 14 Kurven, acht Rechtskurven, sechs Linkskurven. Auf der 4,801 km langen Piste von Motegi war Stefan Bradl bei einer Rundenzeit von 1:46,0 min genau 14,3 Sekunden lang mit geöffnetem Gasgriff unterwegs.
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Wegen der vielen Erste-Gang-Kurven war der Gasgriff an der rund 260 PS starken Honda RC213V beim Abbremsen genau 39 Sekunden lang zugedreht. Auch die Beschleunigungsphasen hat der neuseeländische Data-Recording-Engineer Brian Harden von LCR-Honda für uns gemessen: Sie währten 67 Sekunden.
Im Schnitt hatte Stefan Bradl auf dem Twin Ring Motegi den Gasgriff auf einer schnellen Runde zu 40 Prozent offen.
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Noch erwähnenswert: Auf einer Runde werden in Motegi (es gibt dort für die 1000-ccm-Bikes drei Erste-Gang-Kurven) in der MotoGP-Klasse 42 Schaltvorgänge nötig. "Da hat sich gegenüber 2013 nichts geändert", ist Brian Harden aufgefallen.
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Ein ewiges Thema für Motegi sind die Bremsen bei den 160 kg schweren MotoGP-Rennmaschinen. Die 320-mm-Schreiben vorne überhitzten sich vor zwei Jahren auf mehr als 1000 Grad, deshalb wurden jetzt 340-mm-Scheiben vorgeschrieben.
Bei Stefan Bradl wurde zu Beginn des Rennens eine Temperatur von 800 Grad gemessen, nachher maximal 560 Grad. Zum Vergleich Aragón: 540 Grad am Beginn des Rennens (mit vollem Tank), später im rennen 470 Grad. "Diese Temperaturen hängen aber auch von der Aussentemperatur, von der Streckenbeschaffenheit und vom Bremsvermögen des Fahrers ab", stellte Brian Harden fest. "Und vom Tankinhalt."
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Weitere Details von den Daten-Aufzeichnungen Bradls aus Japan: Er schaffte einen Top-Speed von 310 km/h und erreichte einen Schnitt von 158 km/h. Der geringste Speed pro Runde wurde in Turn 10 (sie führt auf die Gegengerade) gemessen: 65 km/h.
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