Weltmeister Jorge Lorenzo: «Nicht meine beste Saison»

Von Gerraint Thompson
MotoGP
Jorge Lorenzo ist zum dritten Mal MotoGP-Weltmeister

Jorge Lorenzo ist zum dritten Mal MotoGP-Weltmeister

Jorge Lorenzo wurde 2015 mit sieben Siegen und zwölf Podestplätzen zum dritten Mal MotoGP-Weltmeister. «Es fehlte an Beständigkeit, ich hätte viel mehr Punkte holen können», sagt der Yamaha-Werksfahrer.

Nach Siegen war Jorge Lorenzo 2013 (8) und 2010 (9) erfolgreicher, bei seinen Titelgewinnen 2010 (383) und 2012 (350) holte er auch mehr WM-Punkte als diese Saison (330). Kein Wunder sagt der Spanier: «Das war nicht die beste Saison meiner Karriere, es fehlte an Beständigkeit. Ich hätte viel mehr Punkte holen können. Wir machten einige Fehler, vor allem im Sommer. Gegen Ende der Saison war mein Speed und mein Verständnis vom Motorrad gut, da würde ich mich hoch einschätzen. Aber nicht über die gesamte Saison.»

Wie einige andere Spitzenpiloten benützte Lorenzo am ersten Testtag in Valencia hauptsächlich die ausgefeilte 2015er-Elektronik, die neue Einheitssoftware kam nur bei seinem letzten Outing mit dem 2016er-Motorrad zum Einsatz. «Ich konzentrierte mich am ersten Tag auf die neuen Reifen von Michelin», erklärte der Weltmeister.

Als Fünfter verlor er am Dienstag lediglich 0,116 sec auf die Bestzeit von Marc Márquez (Repsol Honda).

Heute wird sich Lorenzo auf die Abstimmung der Elektronik konzentrieren. «Ich hatte eine gewisse Vorstellung von ihr, jetzt weiß ich worum es geht», sagt der 40-fache GP-Sieger. «Die Ingenieure müssen nun verstehen, in welcher Kurve das Motorrad was macht und entsprechende Änderungen vornehmen. Ich gehe davon aus, dass wir heute große Fortschritte erzielen, das Level der bisherigen Elektronik wird aber länger unerreichbar bleiben. Wir haben viel Arbeit vor uns, die neue Software wirft uns um Jahre zurück. Weil wir heute ein anderes Motorrad und andere Reifen haben, kann ich aber nicht genau sagen, um wie viele Jahre.»

MotoGP-Testzeiten Valencia, Dienstag, 10. November:

1. Marc Márquez, Repsol Honda, 1:31,551 min
2. Andrea Iannone, Ducati, 1:31,639
3. Dani Pedrosa, Repsol Honda, 1:31,681
4. Maverick Vinales, Suzuki Ecstar, 1:31,720
5. Jorge Lorenzo, Movistar Yamaha, 1:31,767
6. Cal Crutchlow, LCR Honda, 1:31,911
7. Pol Espargaró, Yamaha Tech3, 1:31,937
8. Bradley Smith, Yamaha Tech3, 1:31,997
9. Aleix Espargaró, Suzuki Ecstar, 1:32,005
10. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:32,073
11. Scott Redding, Octo Pramac Ducati, 1:32,214
12. Valentino Rossi, Movistar Yamaha, 1:32.401
13. Danilo Petrucci, Octo Pramac Ducati, 1:32,442
14. Héctor Barbera, Avintia Ducati, 1:32,468
15. Jack Miller, Marc VDS Honda, 1:32,594
16. Tito Rabat, Marc VDS Honda, 1:32,673
17. Stefan Bradl, Aprilia, 1:32,721
18. Loris Baz, Avintia Ducati, 1:32,943
19. Yonny Hernandez, Aspar Ducati, 1:33,046
20. Alvaró Bautista, Aprilia, 1:33,061
21. Eugene Laverty, Aspar Ducati, 1:33,253
22. Takuya Tsuda, Suzuki, 1:34,591
23. Nobuatsu Aoki, Suzuki, 1:36,338

Zum Vergleich:

Pole-Position 2015: Jorge Lorenzo in 1:30,011 min
Schnellste Rennrunde 2015: Jorge Lorenzo in 1:31,367 min

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