Valentino Rossi: «Ein Moto2-Bike ist genug»

Von Frank Aday
MotoGP

Das VR46-Team von Valentino Rossi bewarb sich nicht um den letzten MotoGP-Platz für 2017. Doch für die Zukunft ist ein Engagement in der Königsklasse nicht ausgeschlossen.

Am Samstag des Austin-GP verkündete der spanische TV-Sender Movistar, Valentino Rossis Team Sky VR46 würde sich für den letzten MotoGP-Platz für 2017 interessieren, der nach Informationen von SPEEDWEEK.com ohnehin bereits Moto2-Teambesitzer Sito Pons zugesichert wurde.

«Ich habe davon gehört und weiß, dass ein MotoGP-Platz frei ist. Ich habe auch mit Carmelo gesprochen, aber für uns ist das unmöglich», versicherte Rossi gegenüber den Kollegen von «crash.net». «Wir sind nicht in der Lage, ein MotoGP-Team aufzuziehen und haben auch kein Interesse daran, denn ich denke, wir kommen im nächsten Jahr mit Sky in die Moto2-Klasse. Wir wollen ein Bike in der Moto2-Klasse einsetzen. Und das ist genug. Es ist nicht wahr, wir wollen kein MotoGP-Team gründen.»

Auch VR46-Teamchef Pablo Nieto entkräftete dieses Gerücht: «Am Ende dient unser Projekt dazu, uns in den Klassen Moto3 und Moto2 zu engagieren. Es ist wahr, dass viele Menschen zu uns kommen, um herauszufinden, ob wir etwas in der MotoGP-Klasse planen, aber das ist im Moment nicht unser Projekt.»

Für die Zukunft schließt Nieto ein MotoGP-Team jedoch nicht aus. «Movistar kam beispielsweise zu uns, denn sie wissen, dass es für die Weltmeisterschaft sicher gut wäre, wenn Valentino ein MotoGP-Team hätte, aber im Moment ist das nicht unser Projekt. Wir treten im nächsten Jahr in der Moto2-Klasse an, das ist bereits bestätigt. Doch man weiß nie, was in der Zukunft passiert.»

2016 tritt das VR46-Team mit Romano Fenati, Andrea Migno und Rookie Nicolò Bulega auf KTM in der Moto3-Klasse an. 2017 wird Fenati mit dem Team in die Moto2-Klasse aufsteigen.

Für welchen Chassis-Hersteller Fenati antreten wird, ist noch nicht geklärt. «Wir müssen eine Entscheidung treffen. Wir wissen es noch nicht, aber ich denke, wir müssen das beste Bike wählen. Wir haben die Wahl, das ist eine gute Sache, aber im Moment bietet Kalex das beste Bike. Wir haben aber auch mit KTM gesprochen, denn wir haben im Internet gelesen, dass sie [gemeinsam mit WP] ein Moto2-Bike haben. Wenn KTM ein sehr, sehr gutes Bike hat, warum nicht?»

Ist ein MotoGP-Team erst dann realistisch, wenn Rossi seine Fahrerkarriere beendet hat? «Es ist seltsam, denn auch Valentino weiß das nicht. Wir sprechen über etwas, das wir noch nicht wissen», erklärte Nieto.

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