Überraschung: «World GP Bike Legends» 2016 ohne Suter

Von Günther Wiesinger
Eigentlich sollten die ehemaligen MotoGP-Legenden bei ihren Classic Events künftig mit den neuen Suter MMX500-Maschinen fahren. Aber zumindest 2016 bleibt die Markenvielfalt erhalten.

Als die Suter MMX500 Ende September 2015 in der Schweiz vorgestellt wurde, herrschte noch grosse Euphorie, was die Nachfrage nach dem 580-ccm-V4-Zeitalt-Production-Racer betraf.

99 Exemplare sollten von diesem Sammlerstück angefertigt werden. Eigentlich sollten auch die Stars Freddie Spencer, Wayne Gardner, Kevin Schwantz, Randy Mamola, Phil Read, Christian Sarron, Didier de Radigues und Luca Cadalora 2016 mit diesen Bikes bei den «World GP Bike-Legends»-Events fahren, zum Beispiel im Rahmen der «ADAC Sachsenring Classic» von 10. bis 12. Juni auf dem Sachsenring.

Aber bisher hält sich die Nachfrage nach dem 120.000 Franken teuren GP-Renner in Grenzen. Elf Exemplare wurden verkauft, fünf weitere Limit-Nummern sind von Sammlern reserviert worden.

Deshalb werden die beiden «World GP Bike Legends»-Events 2016 auf dem Sachsenring (10. bis 12. Juni) und Silverstone (29. bis 31. Juli) wie bisher mit Orginal-500-ccm-Bikes von Honda, Yamaha, Suzuki, Kawasaki und Cagiva bestritten.

«Für die World GP Bike Legends-Serie werden wir 2017 Motorräder liefern, wenn bis dahin ein schlüssiges Gesamtkonzept vorliegt», sagt Philippe Souter, Marketing-Stratege von Suter Racing Technology.

«Eskil Suter hat mir erzählt, es seien bisher 15 MMX500-Motorräder verkauft worden», erklärte Wayne Gardner im Gespräch mit SPEDWEEK.com. «In diesem Jahr können wir aber nicht mit den Suter-Replica-Bikes fahren, weil mir Eskil berichtet hat, dass die ersten Maschinen erst nach unserem zweiten Event in diesem Jahr produziert werden. Vielleicht sind die 500-ccm-Zweitakter aus der Schweiz dann für 2017 erhältlich.»

Für den Sachsenring-Event möchte World GP Legends-Promoter Wayne Gardner auch deutsche Teilnehmer verpflichten. «Ich bin in Kontakt mit Toni Mang und Helmut Bradl», erzählte er. «Auch Fahrer wie Jürgen Fuchs oder Alex Hofmann kommen in Frage.»

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