Loris Baz (Ducati) baut auf Durchbruch beim Heim-GP

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Loris Baz ist 2016 der einzige Franzose in der MotoGP-Klasse. Nach einem schwierigen Saisonstart will er bei seinem Heimrennen mit einem Top-Resultat glänzen. Héctor Barberá ist weiter bester Ducati-Pilot.

In Austin und Jerez schaffte es der 23-jährige Loris Baz in das Qualifying 2, in dem die Startplätze 1 bis 12 vergeben werden, doch in den bisherigen vier Saisonrennen erbeutete der Ducati-Neuling aus dem Avintia-Team nur vier Punkte. Den Jerez-GP musste Baz mit Schmerzen in seiner Schulter angehen, die er sich verletzte, als er in Austin nach einer Berührung mit einem Gegner stürzte. Er erreichte den 13. Platz.

Nun steht der Heim-GP des Franzosen an. «Ich freue mich auf Le Mans, denn es wird das Rennwochenende in meiner Heimat sein. Sicherlich werde ich viel beschäftigt sein, um alle Termine bei Sponsoren und mit den Medien einzuhalten, aber das ist Teil meines Jobs. Ich mache es gerne. Doch was ich wirklich will, ist schnell auf der Maschine zu sein. Was die Rundenzeiten betrifft, haben wir die Pace», ist Baz überzeugt.

«Nun müssen wir uns darauf konzentrieren, auch das bestmögliche Resultat im Rennen zu erzielen. Wir müssen erneut am Samstag den Einzug in das Q2 schaffen, wie bei den letzten Rennen. Wenn mir das gelingt, dann können wir am Sonntag ein gutes Resultat vor meinen heimischen Fans feiern», versichert Baz.

Für Héctor Barberá verliefen die ersten vier Rennen bedeutend besser als für Baz. Er belegt mit 31 Punkten derzeit WM-Rang 8 als bester Ducati-Pilot vor Laverty, Iannone und Dovizioso. «In Frankreich spielt das Wetter immer eine große Rolle», weiß der Spanier. «Doch ich reise zuversichtlich nach Le Mans, denn wir haben schon gezeigt, dass wir auch bei nassen Bedingungen eine schnelle Pace haben. Ich bin besser vorbereitet als jemals zuvor. In der letzten Woche hatte ich Zeit nachzudenken und die ersten vier Rennen zu analysieren. Wir wissen, dass wir das Potenzial haben, noch einen Schritt nach vorne zu machen. Daher fahre ich hochmotiviert nach Le Mans. Wir werden in dieselbe Richtung wie bisher arbeiten, denn das ist der richtige Weg, um bessere Resultate zu erzielen», ist Barberá überzeugt.

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