Rossi, Biaggi und Co.: Die Zeit bis zum ersten Sieg

Von Frank Aday
MotoGP

Wie viele Rennen vergingen, bis MotoGP-Stars wie Valentino Rossi, Dani Pedrosa oder Marc Márquez ihren ersten Sieg einfahren konnte, nachdem sie in die Königsklasse aufgestiegen waren?

Beim Grand Prix der Niederlande 2016 gewann Jack Miller aus dem Marc VDS-Team sein erstes MotoGP-Rennen und wurde so der erste Fahrer, der seinen ersten Königsklassesieg einfuhr, seit Marc Márquez 2013 in Austin gewann. Miller siegte bei seinem 25. Start in der Königsklasse. Wie viel Zeit brauchten andere MotoGP-Stars, um die oberste Stufe des Podests zu erklimmen?

Márquez hat die Erwartungshaltung an Rookies in der MotoGP-Klasse verändert. Der Spanier zeigte, dass es nicht jahrelanger Erfahrung bedarf, um den Titel zu holen. 2013 gewann Márquez bereits bei seinem zweiten MotoGP-Rennen auf dem Circuit of the Americas.

Er besiegte Jorge Lorenzo im Titelkmapf 2013. Lorenzo hatte einen ähnlich starken Start in der Königsklasse. Er brauchte nur drei Rennen für seinen ersten Sieg. Der Yamaha-Werkspilot gewann 2008 den Grand Prix von Portugal, nachdem er bereits mit starken Qualifying-Ergebnissen für Aufsehen gesorgt hatte.

Wie seine bereits genannten Rivalen war auch Dani Pedrosa von Anfang an schnell. Der kleine Spanier triumphierte in seinem vierten MotoGP-Rennen in seiner Debütsaison 2006 beim Grand Prix von China. Der Shanghai Circuit verschwand zwar aus dem Kalender, aber zehn Jahre später gehört Dani Pedrosa noch immer zu den schnellsten MotoGP-Piloten.

Valentino Rossi brauchte in der 500-ccm-Klasse etwas länger, um das oberste Treppchen zu erklimmen. Im Jahr 2000 musste der «Doctor» neun Rennen auf seinen ersten Sieg warten. Er gewann den Grand Prix von Großbritannien und war in diesem Jahr einer von acht unterschiedlichen GP-Siegern.

Nur wenige Fahrer legten ein so eindrucksvolles Debüt in der Königsklasse hin wie Max Biaggi. Der Römer gewann gleich sein erstes 500-ccm-Rennen. Nach vier Titelgewinnen in der 250-ccm-Klasse wusste beim Japan-GP 1998 niemand, wie schnell der Italiener genau sein würde. Er siegte 5,4 sec vor Tadayuki Okada.

Miller ist einer von vielen Fahrern, die von hohen Erwartungen begleitet in die Königsklasse kamen. Jedoch war Miller der erste der ‹neuen Generation›, der gewinnen konnte. Andrea Iannone ist nach 59 MotoGP-Rennen von sieglos, Maverick Viñales hat nach 25 Rennen noch keinen Sieg errungen. Doch von ihm wird erwartet, dass er ab 2017 im Yamaha-Werksteam zu einem der «Aliens» wie Lorenzo, Márquez, Pedrosa und Rossi wird.

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