Ford 2014 mit zwei Ranger bei der Dakar

Von Toni Hoffmann
Rallye Raid Auto
Der Ford Ranger für die «Dakar»

Der Ford Ranger für die «Dakar»

Team Ford Racing bestätigt den Einsatz von zwei speziell präparierten Ranger 4x4, Rennsportspezialisten und Entwickler aus dem Ford Konzern unterstützen das in Südafrika beheimatete Team Neil Woolridge Motorsport.

Mit zwei in Südafrika aufgebauten Ranger wird sich das Team Ford Racing der Dakar 2014 stellen. Die berüchtigte Marathon-Wüstenrallye findet vom 5. bis zum 18. Januar in Südamerika statt und gilt als härteste Herausforderung, die der Motorsport für Mensch und Maschine zu bieten hat. Die Vorbereitung der über 350 PS starken Allrad-Offroader, die in der Karosserieform mit Doppelkabine an den Start gehen werden, liegt in den Händen des mit südafrikanischen und internationalen Spezialisten besetzten Rennstalls Neil Woolridge Motorsport. Das in der Nähe von Frankfurt beheimatete Team South Racing zeichnet für den Einsatz und die notwendige Logistik verantwortlich. Auch die Fahrer stehen bereits fest: Die beiden Ranger teilen sich die Argentinier Lucio Alvarez/Rolando «Ronnie» Graue und Chris Visser/Japie Badenhorst aus Südafrika.  

«Wir sind sehr stolz darauf, mit diesen beiden in Südafrika präparierten Ford Ranger bei der ,Dakar‘ 2014 anzutreten», betont Jeff Nemeth, Präsident und Geschäftsführer der Ford Motor Company Südafrika. „Dieser Wüsten-Marathon stellt die ultimative Herausforderung für Fahrer und ihre Wettbewerbsfahrzeuge gleichermaßen dar. Die Gelegenheit, mit einem so starken, international besetzten Team teilnehmen zu können, begeistert uns.»

«Die ,Dakar‘ bietet eine beispielhafte Bühne, um die Leistungsfähigkeit unserer Offroad-Fahrzeuge unter Beweis zu stellen», erläutert Dave Schoch, Vizepräsident der Ford Gruppe und Präsident von Ford in der Region Asien-Pazifik. «Wir haben Spezialisten aus der ganzen Welt zu einem schlagkräftigen Team geformt, die umfangreiche Erfahrungen mit diesem außergewöhnlichen Wettbewerb besitzen – und daher die besten Voraussetzungen mitbringen, um den Renneinsatz unserer im südafrikanischen Werk Silverton gebauten Ford Ranger erfolgreich zu gestalten.»  

Weltweite Kooperation für eine der größten Herausforderungen im Motorsport  

Die für die «Dakar» speziell konstruierten Ranger werden in Pietermaritzburg von Neil Woolridge Motorsport (NWM) mit tatkräftiger Unterstützung durch das Globale Entwicklungs-Team der Ford Motor Company aufgebaut. Schon bei der Konzeption schenkten die Experten allen Aspekten, die für die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des neuen Wüstenrenners von Bedeutung sind, höchste Aufmerksamkeit. «Zugunsten einer optimalen Vorbereitung haben wir bereits während der Entwicklung komplexe Testmethoden angewendet, damit die beiden Ranger die an sie gestellten hohen Anforderungen erfüllen werden», erläutert Neil Woolridge, der Team-Manager. «Beide Autos werden zwar bei uns in Südafrika aufgebaut, dennoch profitieren wir immens von der umfangreichen Hilfe durch andere Abteilungen von Ford auf der ganzen Welt – so auch durch das Special Vehicles Team (SVT).»  

Für alle technischen Aspekte und die Projektleitung des «Dakar»-Engagements zeichnen die 24 festangestellten Spezialisten von NWM verantwortlich. Der erste der beiden Rallye-Ranger ist bereits fertiggestellt und wird noch im August mit Testfahrten beginnen. Das zweite Exemplar entsteht derzeit und soll Ende Oktober einsatzbereit sein.  

Die umfangreiche Logistik, die ein «Dakar»-Einsatz erfordert, und die hilfreiche europäische Präsenz übernimmt das nahe Frankfurt angesiedelte Team South Racing von Scott Abraham. Der gebürtige Südafrikaner, dessen Vater über lange Zeit zu den führenden Persönlichkeiten im Motorsport des Landes zählte, kann auf mehr als zehn Jahre Erfahrung als Team-Manager für die «Dakar»-Projekte unterschiedlichster Werksteams zurückblicken. South Racing steuert auch die Serviceflotte bei, die aus T4-Renn-Lkw und voll ausgestatteten 6x6-Allrad-Trucks besteht, und kümmert sich um die administrativen Vorbereitungen inklusive des Kontakts zum „Dakar“-Veranstalter ACO. «Mit der Kombination aus NWM und South Racing stellen wir die notwendige Erfahrung und Routine sicher, um ansprechende Resultate liefern zu können», betont Abraham.  

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