Romain Dumas gewinnt Pikes Peak-Kult-Bergrennen im Ford Mustang Mach E
Die 104. Ausgabe des Pikes Peak Hill Climb, ausgetragen im US-Bundesstaat Colorado, eine der anspruchsvollsten Herausforderungen im weltweiten Motorsport, endete mit einem Triumph für Romain Dumas.
Der Franzose fuhr mit seinem 1420 PS starken Ford Super Mustang Mach-E eine Zeit von 8:18,202 Minuten und sicherte sich damit seinen sechsten Titel als «King of the Mountain».
«Wieder ein Sieg am Pikes Peak. Was für ein Vergnügen, auf diesem Berg zu fahren! Eine reibungslose Fahrt ohne wirkliche Probleme. Vielen Dank an Ford Racing für dieses spannende Programm», freute sich Dumas nach seiner Triumphfahrt. Dumas fährt auf Ford-Fahrzeugen immer wieder Off-Road-Rennen und war auch bei der diesjährigen Dakar für die Marke mit dem blauen Oval-Emblem am Start.
Dumas hält weiterhin den Streckenrekord aus dem Jahr 2018, als er mit der Fabelzeit von 7.57,148 Minuten im elektrifizierten Volkswagen ID.R zum Sieg gefahren war. Dumas ist somit weiterhin der einzige Fahrer am Pikes Peak, der die Acht-Minuten-Mauer brechen konnte.
Auf der legendären 19,99 Kilometer langen Strecke mit ihren 156 Kurven, die zum 4.302 Meter hohen Gipfel des Pikes Peak hinaufführt, klassierte sich Robin Shute mit seinem Sendycar V1 mit einer Zeit von 8.29,429 Minuten. Sein Monoposto-Rennwagen wurde von einem 850 PS starken Acht-Zylinder-Triebwerk angetrieben, welches auf Motorradbasis entwickelt wurde.
Vorjahressieger Simone Faggioli belegte auf dem Nova Proto NP01 ATM mit einer Zeit von 8.32,429 Minuten den dritten Gesamtrang.
Faggioli hatte sich die Pole-Position gesichert und gehörte wie Dumas zu den klaren Favoriten auf den Gesamtsieg. Der italienische Fahrer wurde jedoch während des Rennens durch ein technisches Problem beeinträchtigt.
Der zweimalige Le-Mans-Gesamtsieger Romain Dumas (auf Porsche) war erst eine Woche vor Pikes Peak beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans (10. bis 14. Juni 2026) in einer Doppelrolle aktiv gewesen. Er war bei der 94. Auflage des Langstreckenklassikers bei seiner 24 Teilnahme sowohl als Fahrer als auch als Teammanager seines eigenen Rennstalls RD Limited in der LMP2-Klasse am Start gewesen und als 30. im Gesamtklassement gewertet worden.
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