Nicky Hayden (Honda): «Haben keine Wunder vollbracht»

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Nicky Hayden (li.)

Nicky Hayden (li.)

Bei Red Bull Honda werden inzwischen kleine Brötchen gebacken. «Sind wir froh, wenn wir mit der zweiten Gruppe mithalten können», meinte Nicky Hayden nach dem Superbike-Test am Montag in Aragón.

«Das war ein nützlicher Testtag, auch wenn wir keine Wunder vollbracht haben», hielt Nicky Hayden am Montagabend fest, obwohl er fast 1,5 sec auf die Bestzeit von Tom Sykes (Kawasaki) verlor. «Nach drei Rennwochenenden hatten wir endlich mal einen ganzen Tag Zeit, an der Abstimmung zu arbeiten. Mit der Gabel haben wir einen neuen Weg eingeschlagen und andere Innereien probiert. Es war ein Mix aus grundlegender Set-up-Arbeit und Feintuning.»

«Für den nächsten Test in Portimão sollen wir den neuen Motor bekommen», blickte der Amerikaner im Gespräch mit SPEEDWEEK.com voraus. «Er soll ein paar Umdrehungen mehr und in allen Bereichen mehr Leistung haben. Aber es ist nicht so, dass ich einen Motor mit 25 PS mehr erwarte.»

Hayden (9.) versuchte sich zweimal mit einem Qualifyer-Reifen, wurde aber jeweils von technischen Problemen gebremst. Teamkollege Stefan Bradl blieb 0,152 sec und zwei Plätze vor ihm. «Ich fuhr meine Zeit mit dem normalen Rennreifen, ich wusste nicht, dass es auch Entwicklungsreifen gab», hielt Hayden fest. «Nur den neuen Vorderreifen habe ich probiert, den mag ich wirklich. Letztlich fuhr ich aber nur 0,1 sec schneller als in meiner besten Rennrunde während des Wochenendes, das war in Superpole 1.»

Und was sagst du zur Zeit von Sykes? «Die ist imposant. Sind wir realistisch, die Jungs an der Spitze sind uns zwei Schritte voraus. Bevor wir an sie denken, müssen wir uns erst mal mit der zweiten Gruppe messen können.»

Zeiten Superbike-Test Aragón, 3. April 2017:

1. Tom Sykes (GB), Kawasaki, 1:49,368 min
2. Jonathan Rea (GB), Kawasaki, 1:49,388
3. Chaz Davies (GB), Ducati, 1:49,536
4. Michael van der Mark (NL), Yamaha, 1:50,074
5. Eugene Laverty (IRL), Aprilia, 1:50,306
6. Alex Lowes (GB), Yamaha, 1:50,438
7. Stefan Bradl (D), Honda, 1:50,685
8. Jordi Torres (E), BMW, 1:50,708
9. Nicky Hayden (USA), Honda, 1:50,837
10. Javier Forés (E), Ducati, 1:50,884
11. Marco Melandri (I), Ducati, 1:50,886
12. Leandro Mercado (RA), Aprilia, 1:50,978
13. Leon Camier (GB), MV Agusta, 1:51,047
14. Román Ramos (E), Kawasaki, 1:51,267
15. Randy Krummenacher (CH), Kawasaki, 1:51,403
16. Markus Reiterberger (D), BMW, 1:51,596
17. Alex De Angelis, (RSM), Kawasaki, 1:52,317
18. Ayrton Badovini (I), Kawasaki, 1:52,748
19. Jérémy Guarnoni (I), Kawasaki, 1:53,475

Mehr über...

Siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Lewis Hamilton: Hunger auf mehr als Formel 1

Mathias Brunner
​Lewis Hamilton ist nach 2008, 2014, 2015, 2017, 2018 und 2019 zum siebten Mal Formel-1-Weltmeister. Doch sein Erbe besteht nicht aus Bestmarken, die er reihenweise niederreisst. Sein Erbe reicht erheblich weiter.
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • So. 29.11., 12:00, Sky Sport 2
    Formel 1: Großer Preis von Bahrain
  • So. 29.11., 12:05, Motorvision TV
    400 Thunder Australian Drag Racing Series
  • So. 29.11., 12:30, Sky Sport 2
    Formel 2
  • So. 29.11., 13:00, Motorvision TV
    Isle of Man Tourist Trophy 2019
  • So. 29.11., 13:15, RTL
    Formel 1: Countdown
  • So. 29.11., 13:35, Sky Sport 2
    Formel 1: Großer Preis von Bahrain
  • So. 29.11., 13:45, Motorvision TV
    Isle of Man Classic TT
  • So. 29.11., 14:00, ORF 1
    Formel 1 Großer Preis von Bahrain 2020
  • So. 29.11., 14:00, Sky Sport 2
    Formel 1: Großer Preis von Bahrain
  • So. 29.11., 14:35, ORF 1
    Formel 1 Großer Preis von Bahrain 2020
» zum TV-Programm
6DE