Eugene Laverty: «Finger aus dem Hintern ziehen»

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Eugene Laverty ist mit seiner Aprilia nicht zufrieden

Eugene Laverty ist mit seiner Aprilia nicht zufrieden

Für die Superbike-WM in Donington Park bekam Eugene Laverty einen neuen Tank für seine Aprilia RSV4, dieser wirkt sich positiv auf die Balance aus. Doch in guten Ergebnissen schlägt sich das bislang nicht nieder.

Über den Winter nahm Aprilia zahlreiche Änderungen an der RSV4 vor, die sich überwiegend als Flop erwiesen. «Immer, wenn wir auf altes Material zurückgriffen, erwies es sich als besser», hielt Eugene Laverty gegenüber SPEEDWEEK.com fest. «Wir machten das mit dem Rahmen und der Schwinge und jetzt mit dem Tank. Als ich das Motorrad 2013 fuhr, hat es korrekt funktioniert. Bislang haben sich alle meine Änderungsvorschläge als richtig erwiesen.»

«Für Donington bekamen wir einen neuen Tank, damit ist die Gewichtsverteilung anders», erklärte der Vizeweltmeister von 2013. «Das ändert das Verhalten des Motorrades enorm, die ersten Runden am Freitag fühlte ich mich auch auf Anhieb wohl. Dann haben wir aber den ganzen Tag in die falsche Richtung gearbeitet.»

Lorenzo Savadori landete am Freitag als bester Aprilia-Pilot auf Rang 8, Leandro Mercado wurde Zehnter und Laverty Zwölfter – mit 1,156 sec Rückstand auf die Bestzeit von Jonathan Rea (Kawasaki). Allesamt keine Platzierungen, wegen denen ein Team oder Fahrer einen Freudentanz aufführt.

Ob die von Freitag auf Samstag gemachten Änderungen positiv ausfallen, lässt sich bislang nicht beurteilen. Im freien Training am Samstagmorgen begann es nach wenigen Minuten zu regnen, inzwischen scheint in Donington wieder die Sonne.

Laverty: «Positiv ist: Mit den gemachten Änderungen war meine Pace sehr konstant, nur leider nicht schnell genug. Konstant langsam ist nicht was du willst. Wir haben jetzt mehr Gewicht auf dem Vorderrad. Wir hatten das seltsame Phänomen, dass wir den Vorderreifen zerstörten, weil es quasi von hinten anschob – nicht weil ich so stark pushte. Mit der Balance jetzt fühlt sich das Motorrad natürlicher an. In Assen, Imola und Donington fuhren wir Rundenzeiten wie 2013, auf den anderen Strecken waren wir langsamer als damals. Aber das ist nicht genug, die anderen wurden um eine Sekunde schneller. Wir müssen den Finger aus dem Hintern ziehen und das auch erreichen.»

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