Kawasaki will sich nicht auf Erfolgen ausruhen

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Jonathan Rea wird seinen Weltmeister-Titel nun zum vierten Mal verteidigen - aber auch erfolgreich?

Jonathan Rea wird seinen Weltmeister-Titel nun zum vierten Mal verteidigen - aber auch erfolgreich?

Seit 2015 reist das Kawasaki-Werksteam als Titelverteidiger zum ersten Wintertest der Superbike-WM. In Jerez werden Jonathan Rea und Tom Sykes wieder in den Genus der meisten Testtage kommen – und einen neuen Motor!

Vier der letzten fünf Fahrerweltmeister-Titel der Superbike-WM hat Kawasaki gewonnen, zuletzt wurde dreimal in Folge auch die Markenwertung gewonnen. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Neben zwei erstklassigen Fahrern investiert die hinter dem Werksteam stehende Mannschaft von Provec in eine intensive Vorbereitung. Als einziges Team der Superbike-WM 2018 bleibt Kawasaki die ganze Woche in Jerez. Bei limitierten Testtagen wird zwar sicher nicht jeden Tag gefahren, doch hinter den Kulissen geht die Arbeit in werden Daten analysiert und

«Wir haben schon vor Monaten mit der Vorbereitung auf die neue Saison begonnen», sagte Teammanager Guim Roda. «Trotzdem ist Montag der erste Tag der Superbike-WM 2018. Unsere früheren Erfolge werden uns nicht dabei helfen, dieselben Ergebnisse zu erreichen. Also werden wir wieder in den ersten Gang schalten und von vorne beginnen. Das alles ist komplexer, als es die Fans von zu Hause sehen können. Jetzt beginnt die wichtigste Zeit der neuen Saison!»

Die ersten Schritte hat Kawasaki bereits im Werk getan und bringt für den Jerez-Test einen neuen Motor zum Einsatz, der auf das festgelegte Drehzahllimit optimiert wurde.

«Ich weiß genau wie hart die Ingenieure in Japan gearbeitet haben», so der dreifache Weltmeister Jonathan Rea. «Ich bin schon sehr gespannt, die ZX-10RR in der neuen Spezifikation zu fahren. Wir müssen möglichst viele Daten sammeln, um den Ingenieure ein klares Feedback geben zu können. Es ist eine neue Ära in der Superbike-WM, aber wir nehmen die Herausforderung an.»

Für Tom Sykes gilt es unter dem neuen Reglement dagegen noch mehr darum, sich einen flüssigen Fahrstil mit mehr Kurvengeschwindigkeit anzueignen. «Wir müssen in den anstehenden Wintertests noch härter arbeiten, um das Bike an meine Anforderungen anzupassen, damit ich meinen wahres Potenzial und Speed zeigen kann», forderte der Brite dagegen von seinem Team. «Wir haben eine ganze Reihe neuer Teile im Gepäck und nachdem was ich darüber weiß, können wir ein paar unserer Probleme vielleicht zu den Akten legen.»


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