Sherco verliert zwei von drei Fahrern nach nur zwei Etappen der Dakar 2026
Sherco war bei der Dakar immer wieder für Überraschungen gut, doch in diesem Jahr schwinden die Chancen darauf nach Etappe 2 erheblich.
Der französische Offroad-Spezialist Sherco trat bei der Dakar 2026 mit drei Piloten an. Stark einzuschätzen waren Lorenzo Santolino (38) und Bradley Cox (29) in der RallyGP-Kategorie, in der Rally2-Klasse war man durch Harith Noah (32) vertreten. Bereits nach Etappe 2 ist von diesem Trio jedoch nur noch der Südafrikaner Cox übrig geblieben.
Der Inder stürzte im Prolog und am nächsten Tag auf Etappe 1 erneut – das war zu viel für Noah, der sich mit einer Rückenverletzung von der 48. Dakar-Ausgabe verabschiedete. Der Inder wird sich noch in Saudi-Arabien einer Operation unterziehen.
Santolino war bereits auf Etappe 1 dreimal gestürzt und hatte sich am Knie eine Platzwunde zugezogen. Auf der zweiten Etappe rutschte er bei Kilometer 313 erneut unglücklich aus. Während der Spanier die härteste Rallye fortsetzen wollte, war sein Motorrad nicht reparabel. Als RallyGP-Teilnehmer hätte der Routinier Etappe 2 aus eigener Kraft beenden müssen, um bei der Dakar weitermachen zu dürfen. «Meine Zeit bei dieser Dakar ist vorbei. Es war kurz, aber intensiv», bedauerte Santolino seinen Ausfall. «Körperlich bin ich okay, es ist nichts Wildes. Mein Geschenk ist, in einem Stück nach Hause zu kommen! »
Als letzter Sherco-Pilot belegt Cox mit 14 min Rückstand Rang 13. «Es lief bisher gut», attestierte der Südafrikaner. «Auf Etappe 2 habe ich ein paar Leute eingeholt und fühlte mich sowohl beim Tempo als auch bei der Navigation stark. Es ist hart, einen weiteren Teamkollegen ausfallen zu sehen – es tut mir sehr leid für Lorenzo.»
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