Serafino Foti (Ducat)i: «Melandri 2018 viel stärker!»

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Serafino Foti forder größte Anstrengungen, damit Ducati 2018 die Superbike-WM gewinnt

Serafino Foti forder größte Anstrengungen, damit Ducati 2018 die Superbike-WM gewinnt

Die Teampräsentation von Aruba Ducati endete mit einer klaren Ansage für die Superbike-WM 2018. Teammanager Serafino Foti traut sowohl Chaz Davies als auch Marco Melandri den Titelgewinn zu.

Die Superbike-WM 2018 wird bereits die sechste Saison der Ducati 1199 Panigale R sein – das einzige Motorrad von Ducati, das bisher keinen WM-Titel gewinnen konnte. Und die bevorstehende Saison wird dafür die letzte Gelegenheit sein, denn für 2019 steht bereits die Panigale V4 in den Startlöchern, um eine neue Ära beim Tradionshersteller aus Bologna einzuläuten.

Aber bei Aruba Ducati will man das V2-Motorrad nicht ohne Titelgewinn in Rente schicken. Team und Fahrer sind dafür bereit, sagte Teammanager Serafino Foti bei der Teampräsentation im Aruba Data-Center. «Das ganze Team will Siege einfahren – das gehört einfach zu unserer DNA», betonte Foti. «Wir wollen Rennen fahren, um der Beste zu sein. Das ist wichtig, denn nur wie können die erstklassige Arbeit unserer Ingenieure in der Fabrik in Ergebnisse umsetzen.»

Mit Chaz Davies und Marco Melandri hat das Ducati-Werksteam zwei Asse im Ärmel. «Ich habe noch nie einen Fahrer derart hart bremsen sehen wie Chaz», lobte Foti. «Gleichzeitig ist aber sein unerschütterliches Selbstvertrauen eine seiner Stärken. Schon bevor ein Rennen gestartet wird, ist er überzeugt, den Sieg einzufahren. Ich denke die Einstellung, mit der er in die Rennen geht, ist sogar sein größter Trumpf. So haben wir 2017 bei manchen Meetings zwar wichtige Punkte liegen gelassen, aber dennoch 23 Laufsiege mit der Panigale R erreicht. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum so viele Ducati-Fans ihn lieben.»

«Marcos Stärke ist seine immense Erfahrung uns sein enormes Talent. Er schafft es meistens, aus allen Situationen das bestmögliche Ergebnis mit nach Hause zu nehmen. Nach fast zwei Jahren abseits der Rennstrecke befindet er sich quasi in seiner zweiten Karriere und fuhr zwei Siege und viele Podestplätze ein. Ich bin überzeugt, auf Phillip Island wird er die Saison mit höheren Zielen beginnen und ich glaube auch, dass er versuchen wird, Weltmeister zu werden. Ganz sicher wird Marco 2018 viel stärker sein als in der letzten Saison.»

Doch auch Foti weiß, dass der Titelgewinn auch 2018 über Kawasaki und Jonathan Rea führen wird. «Angesichts der starken Gegner wird es nicht leicht», gestand der Italiener. «Wenn ein Pilot drei Titel in Folge gewinnt, dann muss deren technisches Level extrem hoch sein. Auch Yamaha und Aprilia sind wegen der neuen Regeln konkurrenzfähiger geworden. Aber wir werden nicht aufgeben und es versuchen.»

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