Van der Mark: «Entscheidung ist mir leichtgefallen»

Von Helmut Ohner
Superbike-WM
Doppelsieg für Michael van der Mark in Donington

Doppelsieg für Michael van der Mark in Donington

Lange Zeit schien es, als ob Michael van der Mark seinen Vertrag mit Yamaha auslaufen lassen würde, doch der Niederländer entschied sich letztendlich doch dazu, ein weiteres Jahr im Team von Pata Yamaha zu bleiben.

Zwei Laufsiege, sieben Podestplätze und Rang 3 in der Zwischenwertung, die Saison ist bisher gut für Michael van der Mark verlaufen. Doch dem Yamaha-Werksfahrer bleibt in der neunwöchigen Sommerpause wenig Zeit sich zu erholen. Ende Juli soll er neben Katsuyuki Nakasuga und Alex Lowes für das Team Yamaha Factory Racing beim Acht-Stunden-Rennen in Suzuka für den vierten Yamaha-Sieg in Folge sorgen.

Trotzdem fand van der Mark nach seiner Vertragsverlängerung bei Pata Yamaha Zeit, über seine Pläne für die kommende Superbike-WM-Saison zu plaudern.

«Ich bin sehr glücklich, ein weiteres Jahr im Werksteam von Yamaha zu bleiben», erzählt der 25-Jährige aus Gouda, dessen Vater schon ein erfolgreicher Rennfahrer war. «Ich habe das Gefühl, dass wir noch nicht das volle Potenzial erreicht haben und dass in Zukunft noch viele Erfolge vor uns liegen, daher ist es schön, weiter an Bord zu bleiben. Ich genieße die volle Unterstützung durch das Team und von Yamaha.»

«Wir haben rund um die Rennen in Donington begonnen über die kommende Saison zu sprechen. Nach den guten Ergebnissen in Assen und meinem Doppelsieg in Donington war es leicht, mich für eine weitere Saison an Yamaha zu binden. Ich bin jetzt bereits zwei Jahre bei Yamaha und fühle mich mittlerweile als Teil der Familie. Wirklich jeder ist nett und gibt dir das Gefühl, willkommen zu sein. Das bringt dich automatisch in eine gute Stimmung, die wichtig für Erfolge ist.»

«Mit den Siegen in Donington ist eine große Last von unseren Schultern gefallen und es hat das gesamte Team weitergebracht. Das hat man auch daran gesehen, dass Alex in Brünn den zweiten Lauf für sich entscheiden konnte. Zu siegen war für diese Saison unser Ziel und das haben wir damit erreicht. Wir können jetzt schon sagen, dass es ein gutes Jahr war und wir können viel entspannter den nächsten Rennen entgegensehen.»

«Ich glaube nicht, dass es nächstes Jahr mehr Druck geben wird, ich fühle mich etwas entspannter», wirft van der Mark den Blick in die Zukunft. «In diesem Jahr war es das Ziel, jedes Rennen um Podestplätze zu kämpfen und den ersten Sieg einzufahren. Nächstes Jahr wollen wir um die Meisterschaft kämpfen. Personell bleibt das Team unverändert und wir können uns jedes Wochenende darauf konzentrieren, das beste Motorrad zu finden.»

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