Leandro Mercado warnt: «Kleine SBK-Teams im Nachteil»

Von Mike Powers
Superbike-WM
Leandro Mercado bei seinem Heimrennen in Argentinien

Leandro Mercado bei seinem Heimrennen in Argentinien

Die Einführung eines dritten Superbike-Rennens ab der Superbike-WM 2019 sorgt für kontroverse Diskussionen. Kawasaki-Pilot Leandro Mercado befürchtet eine Benachteiligung kleiner Teams.

Bereits im Januar 2018 berichtete SPEEDWEEK.com von der Dorna-Idee, die Superbike-Klasse drei Rennen an einem Rennwochenende austragen zu lassen – am 11. Oktober wurde es offiziell. Neben den beiden am Samstag und Sonntag kommt ein Sprintrennen am Sonntagmorgen um 11 Uhr hinzu. Nur 90 Minuten später soll dann das heutige zweite Rennen stattfinden.

Die Meinungen der Superbike-Asse sind kontrovers. Der vierfache Superbike-Weltmeister Jonathan Rea gab jüngst zu bedenken, dass die noch bestehende Ein-Motorrad-Regel wegen der kurzen Zeit zwischen den Sonntagsrennen abgeschafft werden sollte.

«Ich glaube nicht, dass die Idee von drei Rennen schlecht ist. Rennen und mehr Kämpfe auf der Piste sind das, was die Fans sehen wollen. Drei Rennen an einem Wochenende sind gut für die Show, gleichzeitig wird es für uns Fahrer aber wahrscheinlich schwierig zu managen sein», meinte der Argentinier Leandro Mercado. «Es bedeutet noch mehr Anstrengungen, mehr Arbeit.»

«Wir müssen uns das noch genauer anschauen, aber wenn es die Show verbessert, meinetwegen, ich bin dabei», sagte der Orelac Kawasaki-Pilot. «Auch für das Motorrad könnte es schwierig werden. Sprintrennen sind zwar kurz, dennoch kann alles mögliche passieren. Man muss bedenken, dass ein Rennwochenende für uns dann sehr intensiv und alles andere als leicht sind – vor allem für die kleineren Teams.»


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