Glück für Bautista – Regen bei Ducati-Test in Imola

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Alvaro Bautista in Imola

Alvaro Bautista in Imola

Sein eigenes Heimrennen in Aragón hat Álvaro Bautista bereits mit drei Siegen dominiert. Nach einem eintägigen Test in Imola weiß der Spanier, dass auch das Meeting auf dem Traditionskurs ein Ducati-Fest wird.

Der Test in Imola war für Álvaro Bautista aus zwei Gründen wichtig: Als langjähriger MotoGP-Pilot kannte der Leader der Superbike-WM 2019 die italienische Rennstrecke noch nicht, außerdem fuhr er die Ducati Panigale V4R noch nie bei nassen Bedingungen – am Mittwoch hatte er dazu erstmals die Gelegenheit, als gegen 17 Uhr ein heftiger Schauer niederging. Der Test endete um 18 Uhr. «Das war Glück», frohlockte Bautista. «Ich bin weder mit dem Bike noch mit den Pirellis jemals im Nassen gefahren. Ich bin sehr zufrieden, weil ich nun auch bei solchen Bedingungen sehr zuversichtlich sein kann.»

Mit dem Layout des 'Autodromo Enzo e Dino Ferrari' hatte der 34-Jährige anfänglich Probleme, kam mit jeder Runge aber immer besser zurecht. «Insgesamt war das ein wirklich positiver Tag», zog Bautista sein Fazit. «Ich war noch nie Imola und habe jetzt ein paar Referenzpunkte für das Rennwochenende – das war hier das Wichtigste. Hoffen wir, dass wir auch dann konkurrenzfähig sein werden.»

Nach elf Siegen in Folge sind die Erwartungen der Ducati-Fans für das Heimspiel am 11./12. Mai extrem gestiegen. Alles andere als eine weitere Triumphfahrt des Spaniers wäre eine Enttäuschung, zumal selbst mit der V2-Panigale 2016 und 2017 jeweils Doppelsiege durch Chaz Davies eingefahren wurden.

«Imola ist ein besonderer Ort, die Fans hier sind so euphorisch», weiß der eher nüchterne Davies, der sich noch immer nicht auf die V4R eingestellt hat. «Beim Test haben wir nützliche Daten gesammelt, die uns am Rennwochenenden schnellere Fortschritte ermöglichen sollten. Es gibt aber immer noch Fragezeichen bezüglich ein paar Änderungen, die wir uns hier erarbeitet haben und vor dem Regen noch einmal prüfen wollten. Insgesamt ist das Gefühl aber nicht so schlecht.»


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