Kawasaki lässt Leon Haslam schmachten: Welches Team?

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Leon Haslam muss sich gedulden

Leon Haslam muss sich gedulden

Werksfahrer Leon Haslam geht davon aus, dass er die nächsten zwei Wochen über seine Zukunft in der Superbike-WM Bescheid weiß. Weshalb sich die Vertragsverlängerung mit Kawasaki schwierig gestaltet.

Als Sechster der ersten beiden freien Trainings in Portimao büßte Leon Haslam am Freitag 0,357 sec auf seinen Kawasaki-Teamkollegen Jonathan Rea ein, der vor Alvaro Bautista (Ducati) und Alex Lowes (Yamaha) Bestzeit fuhr.

Haslam liegt vor den Rennen in Portugal auf dem fünften Gesamtrang, 18 Punkte hinter dem Dritten Lowes, der als sein härtester Widersacher gilt, wenn es um den Platz neben Weltmeister Jonathan Rea im Kawasaki-Werksteam für 2020 geht.

Vor dem Portimao-Wochenende behaupteten einige, Kawasaki und Lowes wären sich einig.

Doch Kawasaki hielt gegenüber SPEEDWEEK.com fest, dass kein Fahrer einen unterschriftsreifen Vertrag von ihnen habe. Lowes bestätigte das am Freitagabend. Außerdem versucht Yamaha alles, um den Engländer bei Ten Kate unterzubringen.

«Kawasaki hat mir einen Vorvertrag angeboten, die strategische Entscheidung wo ich fahren soll, steht aber noch aus», schilderte Haslam. «Ich will gewinnen und deshalb im Werksteam bleiben. Diese Entscheidung ist aber nicht so einfach, wie sie klingt. Toprak Razgatlioglu erobert für Puccetti Podestplätze, das Team soll nach seinem Weggang auch weiterhin gut dastehen. Das wünscht sich nicht nur Kawasaki, sondern auch Promoter Dorna. Fest steht, dass ich meinen Vertrag mit Kawasaki um ein Jahr verlängere und in der Superbike-WM bleibe. Ich weiß aber noch nicht, in welchem Team und mit welchen Leuten.»

Das Puccetti-Bike ist technisch von deiner Werksmaschine nicht weit entfernt? «Toprak hat mich dieses Jahr öfters geschlagen, also muss es unglaublich sein», schmunzelte Haslam. «Ich fuhr schon für Puccetti und mein bestes Resultat für Kawasaki in der Superbike-WM holte ich mit Puccetti – Rang 2 in Donington Park. Mit meinem jetzigen Motorrad kam ich nie über Platz 3 hinaus. Toprak hat kein reinrassiges Werksmotorrad, im Topspeed ist er von uns aber nicht weit entfernt. Würde ich zu Puccetti gehen, würde ich mich dafür stark machen, das Bestmögliche zu bekommen.»

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