Jonas Folger (BMW): «Habe noch viele Jahre vor mir»

Von Kay Hettich
Jonas Folger

Jonas Folger

Nach zwei Gaststarts mit Yamaha in der Superbike-WM 2020 wird Jonas Folger in diesem Jahr mit BMW die volle Saison in der seriennahen Meisterschaft bestreiten. Er ist gekommen, um zu bleiben.

Jonas Folger verbrachte fast seine gesamte Karriere im GP-Fahrerlager. Über die 125er-WM/Moto3 (zwei Siege), Moto2 (drei Siege) entwickelte sich der Bayer bis in die MotoGP und fuhr auch dort in die Top-3. Ein burn-out bremste Folger dann aber aus. Die Saison 2018 und 2019 fanden weitgehend ohne ihn statt.

Mit dem Wechsel auf ein Superbike startete Folger seine Karriere neu. Nach dem überlegenen Gewinn der IDM Superbike 2020 (mit Yamaha) und überzeugenden Wildcard-Einätzen einigte sich sein Teamchef Michael Galinski mit BMW für den Einstieg in die seriennahe Weltmeisterschaft 2021.

Ohne Zweifel ist Jonas Folger einer der spannendsten Neuzugänge im diesjährigen Teilnehmerfeld und mit 27 Jahren zudem im besten Alter für die Superbike-WM. In Spanien trainierte er mit einer S1000RR im Serienzustand. Die neue M1000RR wird der Bayer beim ersten Test kennen lernen.

«So richtige Testfahrten waren das noch nicht, damit starten wir hoffentlich im März in Portugal», sagte Folger im iXS-Interview. «Dann werden wir auch unser neues Motorrad dabei haben. Ich bin schon gespannt, wie es laufen wird. Mein erster Eindruck von der Superbike-WM war super spannend. Zuerst waren wir ja mit einer Wildcard in Barcelona dabei. Es war eine große Umstellung, auch weil unser Motorrad ganz anders war als in der IDM.»

«Der Antrieb, zu gewinnen, ist noch da. Ich bin ja auch erst 27 Jahre alt und habe noch einige Jahre als Rennfahrer vor mir. Natürlich habe ich noch ein paar Ziele, die ich mir vorgenommen habe», erzählte Folger weiter. «Ich freue mich nicht auf ein bestimmtes Rennen – ich freue mich auf jeden Termin im Kalender. Es ist nur eine Rennstrecke dabei, die mir nicht sonderlich liegt. Früher war das Indianapolis, weil diese Strecke nicht so rund zu fahren ist. Grundsätzlich finde ich jede Piste klasse, wenn ich nur auf einem Motorrad sitzen kann.»

In seiner Karriere glänzte Folger besonders bei tückischen Verhältnissen.

«Auf schwierige Bedingungen kann ich mich schnell anpassen, das war immer so bei mir», sagte der BMW-Pilot. «Wenn es zum Beispiel halb trocken ist, oder es nass wird, konnte ich diesen Vorteil ausspielen. Bei solchen Verhältnissen fuhr ich schon einige Rennen und konnte auch das ein oder andere gewinnen.»

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