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Razgatlioglu: «Ich heule nicht – erkläre, wie es ist»
Superbike-WM-Leader Toprak Razgatlioglu beendete den Trainings-Freitag in Magny-Cours als Vierter. Der BMW-Gigant räumte ein, dass er es nach seinem schlimmen Unfall 2024 ruhiger als normal angehen ließ.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt

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Vizeweltmeister Nicolo Bulega, vor den Rennen auf dem Circuit de Nevers Magny-Cours an diesem Wochenende im Gesamtstand 26 Punkte hinter dem Führenden Toprak Razgatlioglu, beendete den Trainings-Freitag mit der überragenden Rekordzeit 1:35,428 min und 4/10 sec vor dem Zweiten, Ducati-Markenkollege Sam Lowes. WM-Leader Razgatlioglu, im FP1 am Freitagvormittag mit 0,222 sec Vorsprung auf Sam Lowes klar Schnellster, wurde im FP2 Vierter – ebenso in der kombinierten Zeitenliste.
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"Letztes Jahr kam ich über das zweite Training nicht hinaus, entsprechend glücklich bin ich, dass der erste Tag vorbei ist", erzählte Toprak in kleiner Journalistenrunde. "Dort, wo ich damals gestürzt bin, ist jetzt ein Kiesbett und es stehen Airfences. Aber ich crashe lieber nicht mehr, das war schmerzhaft. In den ersten paar Runden fuhr ich an der Stelle vorsichtig, ich musste erst Vertrauen tanken. Jetzt fühle ich mich wieder normal. Aber ich fuhr ruhiger. Denn ich habe letztes Jahr gelernt, dass ich am Freitag nicht so hart pushen muss, da gibt es kein Rennen – diese sind am Samstag und Sonntag." Der Weltmeister absolvierte im FP2 eine Rennsimulation über 16 Runden und sprach von einer "sehr starken Pace". Im Gegensatz zu vielen Gegnern verzichtete er auf den Einsatz eines neuen Hinterreifens, der Rückstand von 0,432 sec auf Bulega verursacht ihm deshalb auch kein Bauchweh. Er hielt fest: "Wenn ich einen neuen Reifen für eine schnelle Runde hernehme, dann bekomme ich dafür keine Punkte. Ich arbeitete lieber an einer guten Abstimmung für mein Motorrad. Wir sind bereit für die Rennen."
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Die Favoritenrollen für das letzte Saisondrittel sind klar verteilt: Die Strecken in Magny-Cours, Estoril und Jerez liegen Toprak, in Aragon wird Bulega mit der Ducati Panigale V4R sehr schnell sein. "Es ist nicht so, dass ich alles unter Kontrolle habe", meinte der Türke. "Ich schaue von Rennen zu Rennen. Wenn ich hier zwei Rennen gewinne, dann schlage ich den Rekord von Jonathan Rea mit den meisten Siegen auf dieser Strecke. In Donington ist mir das gelungen, das will ich auch hier schaffen, bevor ich in die MotoGP gehe. Letztlich geht es aber darum, dass ich viele Punkte für die Meisterschaft sammeln muss."
"Mit den technischen Vorschriften seit dieser Saison ist mein Bike langsamer", bemerkte Razgatlioglu. "Das sehen wir in den Daten deutlich. Vor allem auf der Gegengerade, aber auch in der Beschleunigungsphase aus einigen Kurven heraus. Sehr seltsam ist, dass das bei Ducati nicht so ist. Ich heule nicht – ich erkläre nur, was ich sehe. Ich lief in den letzten zwei Runden zu Bautista auf. Aber wenn er das Bike aufrichtet, dann fährt er mir davon. Ich komme mir vor wie 2023 auf der Yamaha, letztes Jahr war das mit der BMW nicht so. Damals lagen die Ducati und BMW eng beisammen. Die Ducati war einen Tick besser in der Beschleunigung, aber das war für mich kein großes Problem. Dieses Jahr ist das anders. Mir kommt es mit den neuen Regeln so vor, als wäre mein Motorrad langsamer geworden, während die Ducati gleich schnell blieb. Sie haben eine unglaubliche Beschleunigung, ob auf kurzen oder langen Geraden. Egal, ich denke nicht mehr daran, fokussiere mich auf mein Bike und kämpfe." Die BMW-Verantwortlichen haben schon vor Monaten eingeräumt, dass Ducati die Regeländerung mit limitierter Spritmenge besser kompensieren konnte, als das mit der M1000RR gelingt.
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