Ten Kate: Auftrieb beim Heimrennen

Von Jörg Reichert
Superbike-WM
Carlos Checa kommt mit den neuen Teilen besser zurecht

Carlos Checa kommt mit den neuen Teilen besser zurecht

Neue Entwicklungsteile verhelfen den Ten Kate-Piloten beim vierten Saison-Meeting in Assen zu neuem Schwung. Carlos Checa wurde im ersten Zeittraining Vierter.

Nach der mageren Ausbeute bei den ersten drei Saisonmeetings schoben die Niederländer mehrere Nachtschichten ein, und brachten zu ihrem Heimrennen ein Arsenal neuer Teile mit. Neben Feintuning an der Elektronik wurde u.a. mit verschiedenen Schalldämpfern experimentiert. Was Checa & Co. an diesem Wochenende einsetzen werden ist noch nicht klar - die Tests gehen am Samstag weiter!

Fortschritte liessen sich dennoch bereits erkennen. Carlos Checa (E/36 Jahre) preschte auf Platz 4, Teamkollege Jonathan Rea stellte die CBR1000RR auf der achten Position ab. «Wir haben heute viele der neuen Teile auszuprobiert - auch einen neuen, längeren Schalldämpfer mit dem ich eine bessere Gasannahme spürte», berichtete Checa nach dem Zeittraining. «Die Reifen funktionieren ganz ordentlich, aber ich habe noch ein leichtes Chattering. Mit Platz 4 bin ich zufrieden. Ich denke am Samstag können wir das Motorrad noch weiter verbessern.»

Auch Rea, der in der WM-Wertung nur zwei Punkte vor seinem spanischen Teamkollegen auf Platz 10 rangiert, zog ein positives Fazit nach dem ersten Tag in Assen. «Unsere Jungs haben seit Valencia wirklich hart gearbeitet und sie konnten unser grösstes Problem für das Heimrennen lösen», freute sich der erst 22-Jährige Brite. «Gegen Ende der Session sind mir einige konstante Runden gelungen, wobei ich auch meine schnellste Zeit fuhr. Es macht jetzt wieder Spaß, die CBR zu fahren.»

Ryuichi Kiyonari, der eine Ten Kate-Honda in HRC-Farben pilotiert, verpasste mit dem neunten Platz nur knapp den Sprung in die provisorische zweite Reihe. «In einigen Abschnitten viel es mir schwer Druck zu machen. Insgesamt ist die Balance vom Motorrad aber recht gut. Vielleicht probieren wir morgen eine weichere Feder, vorher müssen wir aber die Daten checken. Ich bin etwas schneller als letztes Jahr, aber das ist wohl jeder», wirkt der Japaner nicht rundum zufrieden.

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