Portimao, 2. Quali: Biaggi, Sykes und Melandri top

Von Kay Hettich
Max Biaggi steigerte sich enorm

Max Biaggi steigerte sich enorm

Die drei WM-Favoriten trumpften im zweiten Qualifying auf und führen in der Reihenfolge Biaggi, Sykes und Melandri die Zeitenliste an. Checa enttäuscht auf 10
Die Pistenverhältnisse waren am ersten Trainingstag nicht die besten und auch im zweiten Qualifying waren Zeitenverbesserungen zuerst Mangelware. Die Bestzeit von Marco Melandri (I/BMW) war lange Zeit unerreichbar, erst nach 20 Minuten schaffte Leon Haslam (GB/BMW) mit einer Steiergung auf 1.43,278 min eine ähnlich flotte Runde.

Damit verbesserte sich der Brite hinter seinem Teamkollegen auf Platz 2, wenig später stürmte Loris Baz (F/Kawasaki) auf Rang 3 nach vorne. Richtig zur Sache ging es aber erst in den letzten 10 Minuten, als Marco Melandri nachlegte und in 1.42,997 min als erster die 1.43er Schallmauer knackte. Jonathan Rea (GB/Honda) reihte sich hinter den beiden BMW-Piloten als Dritter ein.

Auch Max Biaggi (I/Aprilia) und Tom Sykes (GB/Kawasaki) wollten ein Zeichen setzen und brannten ebenfalls 1.42er Rundenzeiten in den Asphalt.  Beeindruckend: Der Aprilia-Star steigerte sich im Vergleich zum Freitag um 1,2 sec und beendete die Zeittrainings in 1.42,800 min als Schnellster. Mit 0,140 sec Rückstand reihte sich Sykes ein, Melandri als Dritter. Damit waren die drei WM-Favoriten an der Spitze unter sich, der Viertplatzierte Leon Haslam büsste bereits 0,3 sec ein.

Pech hatte Lorenzo Zanetti (I/Ducati). Wegen eines technischen Defekt konnte der Pata-Pilot nur eine Runde fahren und war damit nicht schneller als am Freitag.

Die Top-15 ergänzen Eugene Laverty (IRL/Aprilia), Loris Baz, Jonathan Rea, Leon Camier (GB/Suzuki), Davide Giugliano (I/Ducati), Carlos Checa (E/Ducati), Michel Fabrizio (I/BMW), Sylvain Guintoli (F/Ducati), Chaz Davies (GB/Aprilia), David Salom (E/Kawasaki) und Ayrton Badovini (I/BMW). Als 16. Schaffte Brett McCormick (CND/Ducati) als letzter die Qualifikation für die Superpole am Nachmittag.

Nicht dabei sind Hiroshi Aoyama, Lorenzo Zanetti, John Hokins, Alexander Lundh , Lorenzo Lanzi, Matteo Baiocco, Norino Brignola.

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