Portimão: Camier wieder stark, aber mit Pech

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Leon Camier ist mit den Fortschritten bei Suzuki zufrieden

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Warum der Suzuki-Pilot trotz der mageren Ausbeute zufrieden ist.

Voll Selbstvertrauen kam Leon Camier zum 13. Saisonmeeting nach Portimão - auf dem Nürburgring hatte der Suzuki-Pilot sensationell die Ränge 3 und 5 geholt. Entsprechend zuversichtlich ging der Brite in Portimão in die beiden Rennen und lag wieder auf Podiumskurs, doch dieses Mal war ihm das Glück nicht hold.

Dabei stand Camier nach Platz 11 im ersten Rennen im zweiten Lauf schon mit einem Bein auf dem Podest: Er kämpfte in den letzten Runden mit Max Biaggi (I/Aprilia) um den dritten Rang. Die beiden letztjährigen Teamkollegen kollidierten, Camier kämpfte sich wieder heran, überholte Biaggi – und schied in der letzten Runde mit einem Getriebeschaden aus!

«Ich habe von der ersten Runde an attackiert und mich durchs Feld gearbeitet, Guintoli hat mich etwas aufgehalten. Dann habe ich Biaggi anvisiert. Es war eine enge Schlacht, es kam sogar zur Berührung. Ich bin davon überzeugt, dass ich ihn überholen und Dritter hätte werden können», erzählt Camier von seinem ereignisreichen Rennen. «Aber ich hatte schon während des Rennens Probleme mit dem Getriebe, und dann blockierte es, und ich musste aufgeben.»

Die positive Erkenntnis des Wochenendes aber bleibt: Crescent Suzuki wird immer besser! Selbst der pfeilschnellen Aprilia konnte der Crescent-Pilot im Windschatten folgen. Im zweiten Rennen quetschte Camier aus seinem Bike stolze 302 km/h heraus – die Aprilia von Max Biaggi fuhr mit 303 km/h durch die Lichtschranke! «Ich bin sehr froh darüber, in den letzten Monaten haben wir viel aus dem Motorrad herausgeholt. Jetzt können wir mit den besten mithalten», so Camier.

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