Kawasaki ohne Parkes hilflos

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Armselige Leistung in Assen: Makoto Tamada

Armselige Leistung in Assen: Makoto Tamada

Kawasaki gurkte in Assen nur hinterher. Ohne Broc Parkes war das Team hilf- und erfolglos.

Niemand hätte vor der Saison geglaubt, dass [*Person Broc Parkes*] zum Rettungsanker für Kawasaki werden würde. Doch der ehemalige Supersport-Vizeweltmeister führt das Team, lenkt die Entwicklung in die richtige Richtung.

In Assen fehlte der Australier wegen gebrochener Schulter und Nase, er wurde von Stuart Easton ersetzt. Und der Engländer war auf Anhieb gleich schnell wie der ehemalige MotoGP-Sieger Makoto Tamada, der bei Kawasaki nur noch aufgrund seiner Nationalität eine Berechtigung hat.

Parkes hatte nach den Testfahrten gesagt, dass die Kawasaki so gut ist wie noch nie und er in Assen mit Top-10-Resultaten gerechnet hätte, wäre er nicht verletzt zu Hause vor dem Fernseher gesessen.

Von Fortschritten war bei Tamada allerdings nichts zu sehen. Er blieb in beiden Rennen punktelos – ebenso wie alle anderen Kawasaki-Piloten! «Ich habe so viele Sachen probiert, aber keine befriedigende Lösung gefunden», rang Tamada (32) nach einer Erklärung. «Kurz vor dem Rennen liess ich noch einige Dinge ändern, weil ich selbst nach dem Warm-up nicht zufrieden war.»

Kawasaki hofft nun auf die Rückkehr des schnellen Parkes. «Am Dienstag werden mir die Fäden gezogen, dann kann ich wieder zum Schwimmen und etwas Aufbautraining für meine Schulter machen», sagte der Speedway-Fan. «Bis zu den Rennen in Monza sollte ich wieder einsatzfähig sein.»

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