Regen-König Tom Sykes will noch besser werden

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Tom Sykes (li.) und Marcel Duinker

Tom Sykes (li.) und Marcel Duinker

Kein anderer Hersteller in der Superbike-WM testet so intensiv und viel wie Kawasaki. Der zweite Platz von Tom Sykes in der diesjährigen Weltmeisterschaft gibt ihnen Recht.

Die Möglichkeit, regelmässig in Spanien testen zu können, wurde von Kawasaki vor einem Jahr als Hauptgrund für die Trennung von Paul Bird Motorsport angeführt. Mit dem Provec-Team um Guim Roda hatte man einen verlässlichen Partner vor Ort, der vom Supersport- zum Superbike-Werksteam befördert wurde.

Tom Sykes bekam durch viel und harte Arbeit ein konkurrenzfähiges Motorrad. Der Engländer ist sich aber auch für nichts zu schade. Während des letzten Tests in Aragón drehte er 35 Runden im Regen. «Wir waren letzten Saison im Regen nicht so stark wie unsere Konkurrenten und mussten deshalb Informationen sammeln», erklärte Sykes Crew-Chief Marcel Duinker gegenüber SPEEDWEEK.DE. Dabei ist Sykes bereits einer der Besten im Regen ...

Duinker weiter: «Wir veränderten die Basis-Geometrie, um die Richtung für eine gute Regenabstimmung zu bekommen. «Einfache Dinge, die während eines Rennwochenendes aber schwierig zu probieren sind, weil die Trainingssitzungen so kurz sind. Sykes war mit dem Resultat zufrieden.»

Bereits nächste Woche geht es für Kawasaki in Jerez weiter, wo sie auf alle anderen wichtigen Teams treffen werden. Duinker: «In Aragón probierten wir viele neue Dinge für die Elektronik und das Chassis. In Jerez machen wir uns ans Feintuning der neuen Komponenten.»

Was Rossi, Lorenzo, Crutchlow, Sykes und Rea über den Rücktritt von Weltmeister Max Biaggi sagen, lesen Sie im Feature in Ausgabe 49 der Wochenzeitschrift SPEEDWEEK – ab 20. November für 2,20 Euro / Fr. 3.80 im Handel!

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