Neukirchners Vorgabe kommt von Carlos Checa

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
«Wie gut ist die Panigale?», fragt sich Neukirchner

«Wie gut ist die Panigale?», fragt sich Neukirchner

Max Neukirchner hat ein klares Ziel für 2013: Er will möglichst nahe an den beiden Werks-Ducati dran sein. Wo die 1199 Panigale stehen wird, kann er noch nicht abschätzen.

«Ich mache mir Gedanken, wo die Panigale stehen wird. Ob wir vorne dabei sind, im Mittelfeld oder hinter dem Mittelfeld», hält Max Neukirchner fest, der im privaten Team MR-Racing das gleiche Motorrad pilotieren wird wie Ex-Weltmeister Carlos Checa. «Top-10 in der Startaufstellung beim ersten Rennen auf Phillip Island wäre gut. Die Panigale hat mir von Anfang an Spass gemacht. Aber wir wissen ja nicht, wo das Motorrad im Vergleich zu anderen Modellen steht. Das werden wir auf Phillip Island im Freitagstraining wissen.»

«Laut Ducati werden wir unsere Erkenntnisse auf dem Superstock-Motorrad auch auf die Werks-Ducati anwenden können», sagte der Sachse zu SPEEDWEEK.de. «Motor, Elektronik und die Schwinge sind anders. Auf dem Superstock-Motorrad war mein Gefühl gut. Mit diversen Änderungen, die während der Testfahrten aber nicht möglich waren, wäre es noch besser geworden. Ich bin also zuversichtlich für das WM-Bike.»

Zu wenig Zeit für weitere Tests

Die Ducati Panigale in WM-Konfiguration wird Neukirchner erstmals am 14. Februar auf Phillip Island fahren. Vor dem Saisonstart am 24. Februar an selber Stelle, wird der 29-Jährige insgesamt vier Testtage absolvieren. «Die werden nicht reichen, um mich perfekt auf das Motorrad einzuschiessen», ist sich der zweifache Superbike-WM-Laufsieger bewusst. «Aber sie müssen für den ersten WM-Lauf reichen. Wenn es nach mir ginge, hätte ich vor Australien gerne noch einmal getestet, aber die Zeit reichte dafür nicht. Es hätte auch nichts genützt, wenn wir noch einmal nach Spanien gefahren wären, weil dort das Wetter schlecht war. Das hätte nichts gebracht.»

Viele Fans fragen sich, für was die WM-Piloten endlos testen. Neukirchner erklärt: «Bei Testfahrten geht es für mich darum, mehr Gefühl für das Motorrad zu finden. Für die letzten 0,5 oder 0,8 Sekunden muss man das Motorrad extrem gut kennen, um im Qualifying noch mal extra etwas herauszuquetschen. Wenn man das zu früh versucht, kann auch ganz schnell ein Sturz passieren. Es geht um den Grenzbereich: Je mehr Gefühl ich habe, umso näher komme ich an ihn heran, und umso länger kann ich auch im Grenzbereich fahren. Wenn man mehr Gefühl hat, fühlt man sich auf dem Motorrad sicherer. Wenn man bereits am Limit fährt, und trotzdem eine Sekunde zu langsam ist, fragt man sich, wie man diese eine Sekunde finden soll. Mit mehr Tests fällt einem die letzte Sekunde leichter und es passieren auch weniger Fehler.»

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