Aprilia-Werksfahrer Sylvain Guintoli eroberte beim letzten Superbike-WM-Lauf in Moskau die WM-Führung zurück. Er gedenkt nicht, diese in Silverstone abzugeben.
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Kaum ein anderer Franzose ist so britisch wie Sylvain Guintoli. Er ist mit einer Engländerin verheiratet, wohnt seit vielen Jahren auf der Insel, hat längst den britischen Humor angenommen. Doch am kommenden Wochenende in Silverstone wird ihn kein britischer Fan als Einheimischen ansehen. Schon gar nicht, wenn es gegen Publikumsliebling Tom Sykes (Kawasaki) um die WM-Führung geht. Momentan liegt Guintoli sechs Punkte voraus.
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Nach dem Drama von Moskau, Supersport-WM-Pilot Andrea Antonelli (25) war tödlich verunglückt, die Veranstaltung anschließend abgebrochen worden, warten auf die Piloten in Großbritannien mehr Herausforderungen als sonst. "Einer von uns hat in Moskau sein Leben gelassen", hielt Guintoli fest. "Das hat zum Nachdenken veranlasst, viele Gefühle aufgewühlt. Rennen zu fahren ist unser Beruf, gleichzeitig aber auch unsere Leidenschaft, die in unseren Herzen und Leben eine große Rolle spielt. Silverstone wird ein emotionales Rennen, all unsere Gedanken gehören der Familie von Andrea Antonelli. Ruhe in Frieden."
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