H-Moto BMW: Wie die Superbike-WM-Pläne scheiterten
Seit letztem August denkt das ungarische Team H-Moto BMW über einen Start in der Evo-Klasse der Superbike-WM 2014 nach. Teammanager Kristian Keleman sagt: «Wir haben einen Langzeitplan.»
Als eines der ersten Teams bekundete die ungarische Mannschaft von H-Moto bereits letzten Sommer Interesse an der neu geschaffenen Evo-Klasse in der Superbike-WM. Im Dezember zeichnete sich ab: Der WM-Start wäre nur dann möglich, wenn ein Pilot eine ordentliche Mitgift zum Budget beisteuert.
Letztlich verpflichtete H-Moto den Rumänen Robert Muresan und den Italiener Riccardo Cecchini für den Superstock-1000-Cup. "Unser Langzeitplan sieht vor, dass wir Superbike-WM fahren", unterstreicht Teammanager Kristian Keleman. "Für dieses Jahr hatten wir einen ambitionierten Plan. Schließlich entscheiden wir uns aber, dass es vernünftiger ist den Fokus darauf zu legen, im Superstock-1000-Cup Erfolg zu haben."
Keleman weiter: "Wir haben viel Zeit in den Aufbau der Motorräder investiert und für unsere beiden Fahrer ein perfektes Fitnessprogramm ausgearbeitet. Die ersten Tests liefen positiv, beide Fahrer fuhren konkurrenzfähige Zeiten."
H-Moto BMW ist das einzige Team im Superstock-1000-Cup, das zwei S1000RR einsetzt. Saisonstart ist am 13. April im MotorLand Aragón bei Alcañiz.
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