Suzuki: In Misano auf den Spuren von Max Neukirchner?

Von Kay Hettich
Superbike-WM
2008 gewann zuletzt ein Suzuki-Pilot ein Rennen der Superbike-WM in Misano – Max Neukirchner. Crescent-Ass Eugene Laverty will es dem Deutschen gleichtun.

Ducati und Aprilia dominierten in Vergangenheit in Misano, nur vereinzelt landeten die japanischen Motorradhersteller einen Stich. Yamaha mit Ben Spies sowie Honda mit Jonathan Rea im Jahr 2009, 2008 jubelte Max Neukirchner mit einer Alstare Suzuki vom zehnten Startplatz. Mit demselben Bike wie seinerzeit Neukirchner, möchte nun auch Eugene Laverty in Misano triumphieren, denn die Basis der Suzuki GSX-R ist seitdem unverändert.

Nach einer seit Phillip Island anhaltenden Durststrecke (Laverty gewann spektakulär den Saisonauftakt), stieg der Nordire zuletzt in Sepang als Dritter endlich wieder auf das Podium – trotz einer schmerzhaften Fussverletzung (Sturz bei MotoGP-Testfahrten). In Misano sollte ihn das nicht mehr behindern. «Bis dahin habe genug Zeit, um mich auszukurieren und ich bin fest entschlossen, erneut einen Podestplatz zu erklimmen», sagt Laverty mit gestärktem Selbstbewusstsein.

«In Malaysia haben wir mit der GSX-R sowas wie den Durchbruch geschafft. Bis zur Sommerpause will immer vorne mitfahren», glaubt der 28-Jährige an starke Rennen in Misano, Portimao und Laguna Seca. «Ein weiterer Rennsieg wäre ein tolles Dankeschön für mein Team, was wirklich unermüdlich geschuftet hat. Ich werde wie immer alles geben.»

Wenn Laverty alles gibt, gibt er hin und wieder aber auch zuviel: Rennstürze in Assen und Donington haben ihn zwischenzeitlich bis auf Rang 10 zurückfallen lassen, sein aktueller Rückstand auf WM-Leader Tom Sykes (Kawasaki) beträgt stolze 111 Punkte.

Zusätzlichen Druck erhält Suzukis Nummer 1 von seinem Teamkollegen Alex Lowes, der sich als Rookie sehr gut schlägt und bereits zwei Podestplätze einfahren konnte. «Die nächsten drei Rennen vor der Sommerpause sind besonders wichtig», sagt auch der aktuelle Britische Superbike-Champion. «Ich werde alles geben, um wieder auf das Podest zu fahren. Zuletzt haben wir unser Potenzial nicht ausgeschöpft.»

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